Franco Fagioli © Julian Laidig

Il Pomo d´oro Orchestra

Das Ensemble Il pomo d’oro wurde im Jahr 2012 gegründet. Es zeichnet sich durch eine authentische, dynamische Interpretation von Opern und Instrumentalwerken aus Barock, Klassik und Belcanto aus. Die Musiker sind ausgewiesene Spezialisten und gehören zu den Besten ihres Fachs auf dem Gebiet der historischen  Aufführungspraxis. Das Orchester arbeitet mit den Dirigenten Riccardo Minasi,  Maxim Emelyanychev, Stefano Montanari, George Petrou und Enrico Onofri zusammen. Seit 2016 ist Maxim Emelyanychev der Chefdirigent des Orchesters. Il  pomo d’oro ist in den bedeutenden Konzertsälen und bei Festivals in ganz Europa zu Gast, aber auch in der Opéra Royal in Versailles und im Théâtre des Champs Elysées.

Die aktuelle Saison bringt u.a. Konzerte mit der Mezzosopranistin Ann Hallenberg (Carnevale 1729) und dem Countertenor Jakub Józef Orlin´ ski (Anima Sacra), aber auch eine Europa-Tournee mit Händels Agrippina mit Joyce DiDonato in der  Titelpartie. An der Seite dieser Künstlerin wird das Orchester auch erneut mit deren Programm In War and Peace in Moskau und mehreren Städten Asiens und des  Nahen Ostens gastieren.

Die Diskographie von Il pomo d’oro umfasst mehrere Operneinspielungen: Händels Tamerlano, Partenope und Ottone sowie Vincis Oper Catone in Utica, die mit einem Echo Klassik ausgezeichnet wurde sowie Liederabende mit den Countertenören Max Emanuel Cencic, Franco Fagioli und Xavier Sabata und mit den Mezzosopranistinnen Ann Hallenberg und Joyce DiDonato, sowie mehrere preisgekrönte  Instrumentaleinspielungen.

Der Name des Ensembles bezieht sich auf die gleichnamige Oper von Antonio Cesti für den kaiserlichen Hof in Wien aus dem Jahr 1666 – wohl eine der größten,  teuersten und spektakulärsten Opernproduktionen in der noch jungen Geschichte der Gattung. Im Theater an der Wien wirkte Il pomo d’oro zuletzt 2017 bei Händels Ottone mit.