Christophe Rousset © Éric Larrayadieu

Tassis Christoyannis Arthénée / le Génie du Feu

Tassis Christoyannis © .

Tassis Christoyannis studierte in seiner Heimatstadt Athen Gesang, Komposition und Dirigieren. 1994 wurde er mit der Goldmedaille beim Aldo Protti Wettbewerb in  Cremona ausgezeichnet, ein Jahr später war er Preisträger beim internationalen Grand Prix Maria Callas in Athen. Er gehörte dem Ensemble der Griechischen Nationaloper in Athen und jenem der Deutschen Oper am Rhein an, wo er sich  zahlreiche Partien seines Fachs erarbeiten konnte, etwa Posa in Verdis Don Carlos, Germont in La traviata, Conte in Mozarts Le nozze di Figaro, Figaro in Rossinis Il barbiere di Siviglia, Oreste in Glucks Iphigénie en Tauride oder die Titelpartien in  Mozarts Don Giovanni, Tschaikowskis Eugen Onegin und Thomas’ Hamlet.

Er gastierte in der Carnegie Hall in New York, war als Figaro in Rossinis Il barbiere di Siviglia an der Wiener und Pariser Staatsoper sowie in Berlin und Genf zu hören, in  Budapest war er als Don Giovanni zu erleben, in Verdis Falstaff und La traviata beim Glyndebourne Festival, in L’italiana in Algeri und Puccins La bohème an der Opéra  national in Paris, wo er auch an der Opéra-Comique in Lecocqs Ali-Baba und Hahns Ciboulette zu hören war. Fürst Jelezki in Pique Dame und Posa hat er in Straßburg gesungen, in Tours war er in Puccinis Il tabarro und Gianni Schicchi zu erleben.

Höhepunkte der jüngeren Vergangenheit waren Verdis Macbeth und Lucia di Lammermoor in Athen, Il trovatore in Frankfurt sowie eine Tournee mit Gounods Le  tribut de Zamore, die ihn u.a. nach Versailles und München führte. Liederabende mit Stücken von Saint-Saëns und Schuberts Winterreise führten ihn nach Griechenland,  Italien und in die Schweiz. Geplant ist u.a. Verdis Simon Boccanegra in Athen sowie  verschiedene Auftritte im Théâtre des Champs-Elysées. Auf DVD ist Verdis Falstaff erschienen, unter seinen zahlreiche CD-Aufnahmen sei sein Recital mit Liedern von Gounod und Saint-Saëns erwähnt. Im Theater an der Wien war er 2015 in Gounods Cinq Mars zu Gast.