Christophe Rousset © Éric Larrayadieu

Philippe-Nicolas Martin Altamort / un Paysan

Philippe-Nicolas Martin © .

Der französische Bariton Philippe-Nicolas Martin studierte in Marseille und Aix-en Provence und wurde an das Opernstudio in Marseilles (CNIPAL) aufgenommen. Es folgten Tournee-Produktionen von Mozarts Die Zauberflöte, Rameaus Hippolyte et Aricie bzw. Janáˇceks Das schlaue Füchslein.

In den vergangenen Jahren gastierte er u.a. in Mozarts Così fan tutte als Guglielmo in Bulgarien, in Ravels L’enfant et les sortilèges beim Festival in Aix-en-Provence und als Belcore in Donizettis L’elisir d’amore in Malta. Beim Sedières Festival war Philippe-Nicolas Martin in den Menotti-Einaktern The Medium und The Telephone zu erleben, in Budapest in Rameaus Platée, in Versailles in Purcells The Fairy Queen bzw. Méhuls Uthal und in Saint-Etienne in Gounods Le médecin malgré lui. Don Fernando in Beethovens Fidelio und Taddeo in Rossinis L’italiana in Algeri sang er in Rennes, den Heerrufer in Wagners Lohengrin in Saint-Etienne, Albert in Massenets Werther in Nancy und Silvano in Verdis Un ballo in maschera in Luxembourg. In München und Versailles war er in Proserpine von Saint-Saëns, in San Francisco in Le temple de la Gloire von Rameau zu hören.

Im Konzertbereich gehören die Requiem-Vertonungen von Brahms, Fauré, und Campra, aber auch Berlioz’ Messe solennelle und Orffs Carmina Burana oder  Beethovens 9. Symphonie zu seinem Repertoire. Recitals führten ihn u.a. nach  Venedig und Paris. Zu den aktuellen Engagements gehören die französische Erstaufführung von Turnages Coraline in Lille, Puccinis La bohème (Marcello) in  Avignon, R. Strauss’ Ariadne auf Naxos in Toulouse, Beethovens 9. Symphonie in  Liège, Faures Requiem in Saint-Etienne, Haydns Schöpfung in Metz sowie eine Tournee mit Lullys Armide und Offenbachs Maître Péronilla am Théâtre des Champs- Elysées. Philippe-Nicolas Martin war zuletzt in Salieris Les Horaces im Theater an  der Wien zu Gast.