Christophe Rousset © Éric Larrayadieu

Enguerrand De Hys Calpigi

Enguerrand De Hys © Florent Drillon

Der junge französische Tenor Enguerrand de Hys begann seine musikalische Ausbildung am Conservatoire de Toulouse und setzte sie am Conservatoire de Paris  fort. Er hat einige Gesangswettbewerbe gewonnen, darunter den zweiten Preis beim Concours international d’interprétation de la Mélodie française und wurde in die  Akademie des Festivals in Aix-en-Provence aufgenommen. Er gehört der Troupe  Favart der Opéra-Comique an und ist Artist in Residence des Ayónis Trio am Théâtre Impérial de Compiègne. In seinem Repertoire nehmen die großen Mozartpartien  einen besonderen Stellenwert ein.

Erste Engagements führten ihn zum Festival de Radio France in Montpellier, nach Reims, wo er Arturo in Donizettis Lucia di Lammermoor gesungen hat, oder nach  Avignon, wo er als Alfred in J. Strauss’ Die Fledermaus auf sich aufmerksam machen konnte. Vergangene Spielzeit wirkte er in Bordeaux unter Marc Minkowksi in Glucks Alceste sowie an der Opéra-Comique in Mozarts La finta giardiniera unter Laurence  Equilbey und in Offenbachs Fantasio mit. Darüber hinaus sang er Bobinet in La vie parisienne an die Operá national de Bordeaux, Tybalt in Gounods Roméo et Juliette in Nizza, Montschi in O. Straus’ Ein Walzertraum in Marseille und ist beim Festival d’Opéra Baroque in Beaune, beim Festival Palazetto Bru Zane sowie in Versailles aufgetreten.

Die Zukunft bringt u.a. Hippolyte in Phédre von Lemoyne an der Opéra de Limoges. In Österreich war Enguerrand de Hys bereits mit dem Ensemble Matheus bei den  Salzburger Festspielen zu hören, aber auch bei den Festwochen für Alte Musik in Innsbruck. Am Theater an der Wien ist er heute erstmals zu Gast.