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Giulia Semenzato Zerlina

Giulia Semenzato © F. Sequeglia

Giulia Semenzato zählt zu den aufstrebenden Sopranistinnen ihrer Generation. Sie absolvierte ihre Ausbildung in Venedig und an der Schola Cantorum in Basel und ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe (Toti dal Monte, Cesti, Premio Farinelli). Nach Engagements an verschiedenen kleineren Opernhäusern in Italien (Ravenna,  Ferrara, Lucca) gelang ihr mit ihrem Debüt an der Mailänder Scala als Celia in Mozarts Lucio Silla der internationale Durchbruch.

Es folgten Auftritte u.a. in Florenz,  Zürich, Drottningholm als Despina in Mozarts Così fan tutte sowie bei den  Festspielen der Alten Musik in Innsbruck in Cimarosas Il matrimonio segreto, auch die Mailänder Scala engagierte sie erneut als Nanetta in Verdis Falstaff (mit dem sie  auch in Peking gastierte) sowie als Zerlina in Don Giovanni und Serpetta in dessen  La finta giardiniera. Inzwischen war sie bei den Salzburger Festspielen in Stradellas San Giovanni Battista und bei der Salzburger Mozartwoche, in der Hamburger  Elbphilharmonie, im Théâtre des Champs-Elysées in Paris und am La Fenice in Venedig in Mozarts Don Giovanni zu hören, aber auch beim Mozartfest Würzburg  oder im Rudolfinum Prag. Dabei musizierte sie u.a. unter den Dirigenten Zubin  Mehta, Alessandro De Marchi, Giovanni Antonini, René Jacobs, Raphaël Pichon, Fabio Biondi, Marc Minkowski oder Paavo Järvi.

Diesen Sommer war Giulia  Semenzato beim Glyndebourne Festival als Almirena in Händels Rinaldo zu hören,  geplant sind u.a. Cavallis Ercole amante an der Opéra Comique und Versailles unter Raphaël Pichon sowie Verdis Falstaff an der Opéra de Lille. Am Theater an der Wien  war Giulia Semenzato zuletzt im April in Händels Orlando zu erleben.