Ruxandra Donose © Nikolaus Karlinsky

Philipp Mathmann Medoro

Philipp Mathmann © Sandra Konold

Philipp Mathmann erhielt seine Ausbildung u.a. an der Hanns Eisler Musikhochschule in Berlin. Er begann als Bariton, wechselte aber bald zum Countertenor. Er ist  Jugend-Musiziert-Bundespreisträger und war mehrfacher Preisträger beim internationalen Giulio Perotti Gesangswettbewerb. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er von Ingeborg Danz, Kai Wessel und Barbara Schlick, Antonio Lemmo,  Nicholas Clapton und Emma Kirkby.

Er tritt regelmäßig im Rahmen internationaler Musikfestivals wie etwa dem Festival Winter in Schwetzingen, dem Musikfest Bremen, dem Festival Oude Muziek in Utrecht, dem MAfestival Brügge oder dem Festival della Valle d’Itria in Italien auf. Einladungen führten ihn u.a. in die Tonhalle in Düsseldorf, die Frankfurter Oper und ins Tivoli Vredenburg in Utrecht. Sein Operndebüt gab er im Neuen Palais des  Schlosses Sanssouci in Potsdam. Es folgten Auftritte in Heidelberg, Winterthur und bei den Tagen der Alten Musik des WDRs sowie bei den Internationalen  Händelfestspielen in Göttingen und den Ludwigsburger Schlossfestspielen jeweils mit Händels Lucio Cornelio Silla, aber auch beim Stanislawski/Nemirowitsch Dantschenko-Musiktheater in Moskau, wo er in Händels Il trionfo del Tempo e del Disinganno zu hören war.

Philipp Mathmann wirkte in zahlreichen Produktionen des Hessischen Rundfunks, des WDRs und von Dutch Classical Radio mit und musizierte dabei u.a. unter Dorothee Oberlinger oder Diego Fasolis. Bei seiner CD-Einspielung von La deposizione dalla croce di Gesu Cristo von F. X. Richter wurde er vom Czech Ensemble Baroque begleitet. Parallel zu seiner musikalischen Laufbahn schloss  Philipp Mathmann sein Medizin-Studium mit der Approbation zum Arzt ab. Am Theater an der Wien ist er heute erstmals zu Gast.