Jean-Christophe Spinosi © Didier Olivré

Ekaterina Bakanova Almirena

Ekaterina Bakanova © Georg List

Die russische Opern- und Oratoriensängerin wuchs in Mednogorsk auf und studierte Gesang, Klavier und Akkordeon am Gnessin-Institut Moskau. Derzeit vervollständigt Ekaterina Bakanova ihre Studien bei Gabriella Ravazzi in Genua und Paris. Sie gewann zahlreiche Wettbewerbe, u.a. den Publikumspreis des Hans Gabor-Belvedere-Wettbewerbs in Wien und den 1. Preis des Bilbao International  Wettbewerbs in Spanien. Sie gastiert regelmäßig auf den internationalen  Opernbühnen, darunter an der Staatsoper Dresden, in der Arena di Verona, am Teatro La Fenice, Teatro Regio di Parma, im Royal Opera House Covent Garden sowie am National Centre for the Performing Arts in Peking und singt unter namhaften Dirigenten.

Zudem arbeitete sie mehrfach mit dem RAI National Symphony Orchester unter Fabio Luisi, Stiven Mercurio und Jurai Valcuha, mit dem Ensemble Matheus unter Jean-Christophe Spinosí sowie unter Plácido Domingo, Mung Whung Chung, Stefano Ranzani, Nello Santi, Danielle Callegari, Omer Meir Wellber in Inszenierungen von Achim Freyer, Reanaud Doucet, Calixto Bieito, Robert Carsen, Franco Zeffirelli, Henning Brockhaus, Richard Eyre und Hugo de Ana.

Kurzfristig sprang sie 2015 am Royal Opera House als Violetta in Verdis La traviata ein und wurde für die Gestaltung der Rolle von der Presse gefeiert. Seitdem ist dies eine ihrer Paraderollen. Sie war 2016 als beste Nachwuchskünstlerin für den International Opera Award nominiert. Die folgenden Monate bringen Leila in Bizets Les pêcheurs de perles am Liceu in Barcelona, am Oviedo Opera House und beim Klangvokal Festival Dortmund, La traviata sowie Massenets Manon in Tel Aviv und am Teatro Real Madrid, Liú in Puccinis Turandot und Antonia in Offenbachs Les contes d’Hoffmann in Zürich und Peking. Heute ist Ekaterina Bakanova erstmals im Theater an der Wien zu erleben.