Jean-Christophe Spinosi © Didier Olivré

Evann Loget-Raymond Eustazio

Amandine Lauriol © Evann Loget-Raymond

Der in der Bretagne geborene Tenor begann seine Ausbildung an der Academy Music and Arts Sacrés in Sainte-Anne-d’Auray und führte diese an der Music Academy Philippe Jaroussky fort. Im September 2015 begann Evann Loget Raymond sein Gesangsstudium am Pariser Konservatorium. Zudem ist er in der Dirigentenklasse von Marc Korovitch und an der Gregorianschen Gesangsschule in Paris unter der Leitung von Louis-Marie Vigne. Im Juni 2018 wurde er für seine Chorleitung ausgezeichnet.

Aus dem Wunsch heraus, künstlerisch originelle Projekte umzusetzen, gründete er 2016 das Vox 21 Project, ein Ensemble, das als Barockorchesters gegründet wurde und mittlerweile einen Zweig für Elektronische Musik beinhaltet. Dieses Projekt zielt darauf ab, Künstlerinnen und Künstler zusammenzubringen, die gemeinsam das Ziel haben, Brücken zwischen verschiedenen Musikstilen und dem jeweiligen  Publikum zu bauen. Unter den zahlreichen Produktionen findet sich eine Bearbeitung von Händels Oper Arminio, ein Album, das klassischen Gesang und elektronische Musik kombiniert, verschiedene Kantatenkonzerte und Oratorien von Bach, Vivaldi, Purcell und Buxtehude in einer Besetzung zwischen drei bis 25 Musikerinnen und Musiker.

Als Solist trat Evann Loget-Raymond erstmals in Purcells Verse Anthems mit dem Ensemble Stradivaria unter Leitung von Daniel Cuiller sowie in Mourets Le triomphe des sens mit dem Ensemble La Fenice unter der Leitung von Jean Tubéry auf. Sein Debüt im Konzertsaal La Seine Musicale gab er im Dezember 2017 mit einer Händel-Gala und dem Ensemble Artaserse (Leitung: Philippe Jaroussky). Zudem ist  er regelmäßig Gast in den Konzerten des Pianisten Jérémy Quelin oder des Theorbisten Jon-Michael McLean. In Händels Rinaldo unter Jean-Christophe Spinosi tourt er momentan durch Europa und ist heute erstmals am Theater an der Wien zu  Gast.