Alcina © beyond | Herwig Zens

Katarina Bradić Bradamante

Katarina Bradić © Katarina Bradić

Die serbische Mezzosopranistin erfuhr erstmals internationale Beachtung in der Saison 2009/10 als Ensemblemitglied der Vlaamse Opera in Gent, wo sie Rollen wie Olga in Tschaikowskis Eugen Onegin, Suzuki in Puccinis Madama Butterfly oder Medea in Cavallis Giasone sang. 2010 debütierte sie erfolgreich als Carmen, die sie in Tallin, Erfurt und an der Komischen Oper Berlin verkörperte. Diese Rolle wurde mittlerweile zu einer ihrer wichtigsten Partien; zuletzt gestaltete sie diese Titelrolle in Oslo.

Gleichermaßen im Barockrepertoire zu Hause, sang Katarina Bradić Pistocchis Il narciso an der Oper Köln und Amastre in Händels Xerxes in Berlin (Komische Oper), Düsseldorf und Graz. 2015 war sie erstmals beim Festival d’Aix-en-Provence als Bradamante in Händels Alcina zu Gast. Als Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin und gern gesehener Gast interpretierte sie dort u.a. die Titelrolle in Brittens The Rape of Lucretia oder Emilia in Verdis Otello. Am Teatro Real in Madrid sah man sie in R. Strauss’ Elektra, Bergs Wozzeck und Rihms Die Eroberung von Mexiko. 2015/16 gab sie an der Staatsoper im Schillertheater in Berlin ihr Debüt als Lavinia in Steffanis Amor vien dal destino unter René Jacobs sowie als Ursule in Berlioz’ Béatrice et Bénédict beim Glyndebourne Festival. Im Konzertbereich sang sie u.a. das Mozart Requiem (Berliner Philharmonie), J.S. Bachs Weihnachtsoratorium, Mahlers Lieder eines fahrenden Gesellen und Der Abschied (Lissabon).

Die Penelope in Monteverdis Il ritorno d’Ulisse in patria sang sie auf Tournee auch im Palais des Beaux-Arts in Brüssel, im Concertgebouw Amsterdam sowie in der Kölner Philharmonie. Zu ihren zukünftigen Auftritten zählen u.a. Bradamante in Basel und Moskau. Im Theater an der Wien ist sie erstmals zu erleben.