Die Jungfrau von Orleans © beyond | Herwig Zens

Lotte de Beer Director

Lotte de Beer © Cornelie Tollens
Lotte de Beers Karriere begann mit der Regie von Benedict Weissers Penthesilea am Kameroperahuis Zwolle, Sinem Altans und Kerem Cans TangoTürk an der Neuköllner Oper Berlin und Nicoleta Chatzopoulous Clara S. als Doppelabend mit Konwitschnys Deutung der Bach-Kantate Ich habe Genug im Bach-Jelinek-Projekt der Oper Leipzig. Zu ihren Engagements zählten u.a. Humperdincks Hänsel und Gretel und Fairouzs The New Prince an der Nationale Opera in Amsterdam, Henzes Boulevard Solitude in Kopenhagen, Dvořáks Rusalka in Essen, Puccinis La bohème und Mozarts Così fan tutte am Staatstheater Braunschweig, die Wiederaufnahme von R. Strauss‘ Salome in der Regie von Peter Konwitschny an der Tokyo Nikikai Opera, Arriagas Die arabische Prinzessin an der Oper Leipzig sowie die Uraufführung einer Oper von Robin de Raaff und Massenets Manon an der Opera Zuid. Mit ihrer eigenen Kompanie Operafront setzte sie sich das Ziel, neues, junges Publikum zu erreichen und für Oper zu begeistern. Zu ihren aktuellen und zukünftigen Arbeiten zählen Rossinis Mosè in Egitto in Bregenz und Köön, Puccinis Il trittico an der Bayerischen Staatsoper, Bergs Lulu in Leipzig, Bizets Carmen am Aalto Theater Essen, Rossinis Il barbiere di Siviglia an der Nationale Opera, Wagners Der fliegende Holländer an der Malmö Opera, Jommellis Didone abbandonata in Basel, die Neuinszenierung von Bizets Les pêcheurs de perles am Gran Teatre del Liceu und Verdis Don Carlos an der Oper Stuttgart. 2015 gewann Lotte de Beer den International Opera Award in der Kategorie „Newcomer“. Am Theater an der Wien inszenierte sie zuletzt Bizets Les pêcheurs de perles, an der Kammeroper Verdis La traviata.