Collegium 1704 / Les Boreades 1280x680 © Petra Hajska

Deborah Cachet Alphise

Deborah Cachet © Laurus Design

Die in Belgien geborene Sopranistin Deborah Cachet studierte in Leuven an der Luca School of Arts bei Gerda Lombaerts und Dina Grossberger sowie am Konservatorium von Amsterdam bei Sasja Hunnego und Rosemary Joshua. Sie hat mehrere Preise gewonnen, darunter den Concours International de Chant Baroque de Froville oder den New Tenuto Competition. Beim Antonio Cesti Wettbwerb in Innsbruck erreichte  sie das Finale. 2019 war sie Laureate von Le Jardin des Voix von Les Arts Florissants.

Die Titelpartien von Purcells Dido and Aeneas bzw. Didon et Énee von Henry Desmares hat sie im Rahmen einer Europa-Tournee unter Paul Agnew gesungen. Sie musizierte mit den Ensembles Les Arts Florissants, Les Talens  Lyriques, Correspondances, Le Poème Harmonique, Scherzi Musicali, L’Acheron und Les Muffatti. Mit dem Ensemble Le Poeme Harmonique unter Vincent Dumestre, dem Ensemble Pygmalion unter Raphaël Pichon sowie den Musikern von Scherzi Musicali unter Nicolas Achten hat sie CDs aufgenommen.

Jüngste Aufgaben waren La Statue  in Rameaus Pygmalion mit der Akademie für Alte Musik Berlin, Helena in Brittens A Midsummer Night’s Dream am Opernhaus von Tours sowie verschiedene Partien in Cavallis Gli amore d’Apollo e di Dafne bei den Festwochen für Alte Musik in Innsbruck. Geplant ist ein Abend Le ballet royal de la nuit mit dem Ensemble Correspondances unter Sébastien Daucé und nicht zuletzt ihr Debüt als Théone in Lullys Phaëton am Opernhaus Nizza an der Seite von José Carreras. Am Theater an der Wien war Deborah Cachet zuletzt im November in Mozarts La finta giardiniera zu erleben.