Collegium 1704 / Les Boreades 1280x680 © Petra Hajska

Benoît Arnould Adamas

Benoît Arnould studierte in Metz und Nancy, gewann 2007 den Classical lyric revelation of Adami und erhielt daraufhin ein Stipendium an die Sorbonne (Musikwissenschaft).
In der Schweiz startete er seine Laufbahn als Solist unter Michael Radulescu, unter Hervé Niquet sang er in Charpentiers Médee und Lullys Proserpine seine ersten Opernpartien (Schlosstheater Versailles, Auditorium von Lyon, Salle Gaveau in Paris). Benoît Arnould wirkte daraufhin u.a. in Bachs Passionen, in Händels La resurrezione oder in Mozarts Messen und dessen Requiem mit und musizierte dabei unter Marc Minkowski, Philippe Herreweghe, Ton Koopman, Christophe Rousset, Leonardo Garcia Alacon, Raphaël Pichon, Hervé Niquet und Peter Neumann bei verschiedenen Festivals in La Chaise Dieu, Sablé, Ambronay, beim Rheingau Musik Festival, bei der Romanischen Nacht in Köln, dem Musikfest Bremen sowie in Sevilla, Fes und Beaune, er gastierte aber auch im Salle Pleyel in Paris, im Kultur- und Kongresszentrum Luzern, im Londoner Barbican Center, in der Victoria Hall in Genf und in Washington. Vor kurzem wirkte Benoît Arnould im Rahmen einer Tournee mit dem Orchestre des Champs-Elysées in Faurés Requiem unter Philippe Herreweghe mit.
Sein Opern-Repertoire umfasst neben Purcells King Arthur, dem Papageno in Mozarts Die Zauberflöte und dem Guglielmo in Così fan tutte, den er unter Marc Minkowski gesungen hat, auch Florestan in Lullys Amadis (unter Christophe Rousset), Jupiter in Rameaus Platée, den er unter Jean-Claude Malgoire in Versailles und am Staatstheater Stuttgart in der Regie von Calixto Bieto verkörpert hat, Bellone und Don Alvar in Les Indes galantes (in Bordeaux) sowie die Titelpartie in Campras Tancrède (Versailles, Avignon). Am Theater an der Wien ist Benoît Arnould erstmals zu Gast.