Junges Ensemble 2016/17

Kammeroper 007 ©Peter M. Mayr

Out of 300 applicants, seven skilled young soloists were chosen. They went through intensive training, have already worked in opera studios and ensembles, and will now make Wiener Kammeroper their new home

Junges Ensemble 2017/18

Jochen Breiholz © Peter M. Mayr

Jochen Breiholz

Artistic Director

Jochen Breiholz Artistic Director

Jochen Breiholz © Peter M. Mayr

German native Jochen Breiholz, who studied theater studies, musicology as well as literature in Berlin, initially pursued a career as a music critic. After gaining first journalistic experiences at Opera News in New York, staying a correspondent with them for many years after his return to Europe, he worked as a regular writer for the magazine Opernwelt and the arts section of the daily newspaper Die Welt until 2004. In 2005 he changed sides within the cultural métier and started as Artistic Consultant of the General Manager at the Latvian National Opera in Riga before becoming a member of the Artistic Administration of the company in 2006. From 2011 to 2016 he was Head of the Artistic Administration at the Vlaamse Opera Antwerpen.

In particular Jochen Breiholz is in charge of casting all artists including the young soloists of the Junges Ensemble des Theater an der Wien and of the organization, coordination and support of all artistic progresses.

Alevtina Sagitullina © Peter M Mayr

Alevtina Sagitullina

Head Coach

Alevtina Sagitullina Head Coach

Alevtina Sagitullina © Peter M Mayr

Nach Abschluss ihres Klavierstudiums am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium schloss Alevtina Sagitullina ihr Gesangsdiplom 2009 und ihr Korrepititions-Diplom mit Auszeichnung 2011 ab. Sie übernahm Lehraufträge an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“, der Universität der Künste Berlin und der Sungshin University in Seoul / Südkorea . Ihre Tätigkeit als freiberuflicher Coach für Operneinstudierungen führten Alevtina Sagitullina bereits an die Stuttgarter Philharmonie (Strawinskys Mavra), die Oper Aachen (Tschaikowskys Eugen Onegin) die Staatsoper Berlin (Aperghis Rotkäppchen) die Vlaamse Opera Antwerpen (Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk, Mussorgskys Chowanschtschina und Rimsky-Korsakovs Sadko) sowie an die Oper Frankfurt (Glinkas Ivan Susanin).

Als Liedbegleiterin tritt Alevtina Sagitullina regelmäßig bei renommierten Festivals wie den „Festspielen Mecklenburg-Vorpommern“, dem „Heidelberger Frühling“, den „Kasseler Musiktagen“ und dem „Festival de Musica Classica Port Seller Mallorca“ an der Seite von Solisten wie Nikolay Borchev (Wiener und Münchner Staatsoper), Roman Trekel (Staatsoper Berlin), Hulkar Sabirova (Deutsche Oper Berlin) und Adriane Queiroz (Staatsoper Berlin) auf.

Sie coacht zudem international gefragte Sänger wie Sir John Tomlinson, Nadja Michael, George Gagnidze, Ante Jerkunica, Hanna Schwarz, Nikolay Borchev u.v.m.

Carolina Lippo © Peter M. Mayr

Carolina Lippo

Soprano

Carolina Lippo Soprano

Carolina Lippo © Peter M. Mayr

Die italienische Sopranistin studierte u.a. in Bologna und sammelte dort auch ihre ersten Bühnenerfahrungen. 2013 ermöglichte ihr ein Stipendium die Aufnahme an die Belcanto Akademie „Rodolfo Celletti" in Martina Franca. Nachdem sie bei verschiedenen Wettbewerben mehrere Preise gewonnen hatte – so war sie Gewinnerin des internationalen Gesangswettbewerbs Premio Vittoria Caffa Righetti –, folgten Auftritte u.a. beim Festival della Valle D'Itria, beim Paisiello Festival, als Zerlina in Mozarts Don Giovanni am Teatro della Fortuna in Fano und als Lucy in Menottis The Telephone am Teatro Orfeo in Taranto. Seit der Saison 2016/17 gehört Carolina Lippo zum Jungen Ensemble des Theater an der Wien, wo sie bereits in Purcells The Fairy Queen zu hören war sowie in der Kammeroper in Händels Oreste, Salieris La scuola de‘gelosi, Porporas Arianna in Nasso und in Donizettis Don Pasquale. Im Mai wird sie dort Despina in Mozarts Così fan tutte verkörpern.

Anna Gillingham © Peter M Mayr

Anna Gillingham

Sopran

Anna Gillingham Sopran

Anna Gillingham © Peter M Mayr

Die junge britische Sopranistin Anna Gillingham studierte am Queens College in Cambridge sowie an der Guildhall School of Music and Drama und ist Absolventin der Georg Solti Accademia di Bel Canto, wo sie auch ein Stipendium für die Internationale Meistersinger Akademie erhielt. Ihr internationales Bühnendebüt gab die Künstlerin 2015 als Governess in Brittens The Turn of the Screw beim Maggio Musicale Fiorentino und kehrte in den beiden darauffolgenden Jahren in Brittens Albert Herring bzw. als Pamina in Mozarts Die Zauberflöte dorthin zurück. Mit dieser Partie debütierte sie auch unter Christoph Altstaedt am Theater Basel.

Liederabende gab Anna Gillingham bereits an mehreren renommierten Konzerthallen Londons wie der Wigmore Hall, der Barbican Concert Hall, dem Purcell Room, der Milton Court Concert Hall und der LSO St. Luke’s sowie in der Philharmonic Concert Hall in Warschau. Den Sopran-Part in Beethovens 9. Symphonie übernahm sie am Bukarester Athenäum, Frasquita in Bizets Carmen beim Singapore Symphony Orchestra.

Seit dieser Spielzeit ist Anna Gillingham Teil des Jungen Ensemble des Theater an der Wien und war bereits in der Titelpartie von Porporas Arianna in Nasso und jüngst als Mélisande in Debussys Pelléas et Mélisande erfolgreich. Im Theater an der Wien steht sie zurzeit in Einems Der Besuch der alten Dame auf der Bühne. Im Mai wird Anna Gillingham an der Kammeroper als Fiordiligi in Mozarts Così fan tutte zu erleben sein.

Anna Marshania 2 © Peter M. Mayr

Anna Marshania

Mezzosoprano

Anna Marshania Mezzosoprano

Anna Marshania 2 © Peter M. Mayr

Die georgische Mezzosopranistin wurde in Abchasien geboren und studierte in Moskau. Nach Abschluss des Studiums wurde sie Mitglied des Galina Vishnevskaya Opera Center, wo sie in Produktionen wie Tschaikowskis Eugen Onegin, Mussorgskis Boris Godunow und Bizets Carmen sowie in zahlreichen Konzerten mitwirkte. Sie konnte mehrere Wettbewerbe für sich entscheiden wie etwa den Opera Ducha Gór in Polen oder den Competition Hariclea Darclee in Rumänien. Sie studierte an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien und ist seit der Saison 2016/17 Mitglied des Jungen Ensembles des Theater an der Wien. Anna Marshania war in der Kammeroper bereits in Verdis La traviata, Ullmanns Der Kaiser von Atlantis, Salieris La scuola de‘gelosi, Porporas Arianna in Nasso und in Debussys Pelléas et Mélisande erfolgreich und wird dort im Mai in Mozarts Così fan tutte als Dorabella zu erleben sein.

Julian Henao Gonzalez © Peter M. Mayr

Julian Henao Gonzalez

Tenor

Julian Henao Gonzalez Tenor

Julian Henao Gonzalez © Peter M. Mayr

Der in Kolumbien geborene Tenor Julian Henao Gonzales erhielt seine Ausbildung in seinem Heimatland an der Universidad de Antioquia und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Er ist Preisträger mehrerer Gesangswettbewerbe in seiner Heimat Kolumbien. Sein Bühnendebüt gab er in der Zarzuela Luisa Fernanda (Torroba) am Opernhaus von Medellín in Kolumbien.

Sein Repertoire umfasst u.a. Lurcanio in Händels Ariodante, Mengone in Haydns Lo speziale, Don Ottavio in Mozarts Don Giovanni, Remendado in Bizets Carmen, Nemorino in Donizettis L’elisir d’amore oder Almaviva in Rossinis Il babiere di Siviglia, aber auch die Tenorpartien in Puccinis Messa di Gloria sowie in diversen Kantaten und Messen von J.S. Bach und W.A. Mozart. Als Toniolo in Gassmanns Gli uccellatori debütierte er 2015 an der Wiener Kammeroper

Seit der Saison 2016/17 gehört Julian Henao Gonzalez zum Jungen Ensemble des Theater an der Wien und war u.a. bereits als Alfredo in Verdis La traviata, Pilade in Händels Oreste, Bandiera in Salieris La scuola de΄gelosi, Ernesto in Donizettis Don Pasquale und zuletzt als Pelléas in Debussys Pelléas et Mélisande zu erleben. In dieser Spielzeit wird er noch die Partie des Ferrando in Mozarts Così fan tutte singen. Am Theater an der Wien war er bereits in El juez von Christian Kolonovits, Verdis Macbeth und Rossinis Otello zu hören.

Matteo Loi © Peter M. Mayr

Matteo Loi

Baritone

Matteo Loi Baritone

Matteo Loi © Peter M. Mayr
Der italienische Bariton studierte in seiner Heimatstadt Cagliari, an der Fiesole Music School (OGI), am Konservatorium in Florenz und bei Alberto Zedda an der Accademia Rossiniana in Pesaro. Hier debütierte er auch im Rahmen des Rossini Opera Festivals in Il viaggio a Reims. 2014 wurde er Mitglied des Opernstudios in Teneriffa. Matteo Loi war Finalist beim Gesangswettbewerb für Barockoper Pietro Antonio Cesti in Innsbruck und gehörte der Accademia des Maggio Musicale Fiorentino in Florenz an. Seit der Saison 2016/17 ist Matteo Loi Mitglied des Jungen Ensembles des Theater an der Wien und war bereits in Verdis La traviata, Ullmanns Der Kaiser von Atlantis, Händels Oreste, Salieris La scuola de‘gelosi, Porporas Arianna in Nasso, Donizettis Don Pasquale und zuletzt in Debussys Pelléas et Mélisande zu hören. Im Mai wird er in Mozarts Così fan tutte als Guglielmo zu erleben sein.
Florian Köfler © Peter M. Mayr

Florian Köfler

Bass

Florian Köfler Bass

Florian Köfler © Peter M. Mayr

Der österreichische Bassist studierte zunächst Tuba und war in mehreren Orchestern tätig. Im Rahmen seines Gesangsstudiums an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien war er u.a. als Figaro in Mozarts Le nozze di Figaro sowie als Masetto und Leporello in Don Giovanni zu hören. Er gastierte 2014 als Monterone in Verdis Rigoletto am Theater Regensburg, zu dessen Ensemble er ab 2015 gehörte. Dort sang er u.a. in Puccinis Madama Butterfly, Händels Saul und Brittens The Little Sweep. Seit der Spielzeit 2016/17 ist er Mitglied des Jungen Ensembles des Theater an der Wien an, wo er bereits in Purcells The Fairy Queen zu erleben war sowie in der Kammeroper in Verdis La traviata, Händels Oreste, Salieris La scuola de‘gelosi, Donizettis Don Pasquale und in Debussys Pelléas et Mélisande. Dort wird Florian Köfler im Mai in Mozarts Così fan tutte die Partie des Don Alfonso übernehmen.

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