Mozart-Trilogie (konzertant) mit Nikolaus Harnoncourt

Musik von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Lorenzo da Ponte

Aufführungstermine:
Le nozze di Figaro: 6. und 8. März 2014, 19.00 Uhr
Don Giovanni: 17. und 19. März 2014, 19.00 Uhr
Così fan tutte: 27. und 29. März 2014, 19.00 Uhr

Musikalische Leitung: Nikolaus Harnoncourt
Concentus Musicus Wien
Arnold Schoenberg Chor (Lt. Erwin Ortner)

Konzertante Aufführung in italienischer Sprache

Besetzung

Musikalische Leitung: Nikolaus Harnoncourt
Orchester: Concentus Musicus Wien
Chor: Arnold Schoenberg Chor (Ltg. Erwin Ortner)
 
LE NOZZE DI FIGARO 6. & 8. März 2014
 
Conte di Almaviva: Bo Skovhus
Contessa di Almaviva: Christine Schäfer
Susanna: Mari Eriksmoen
Figaro: Andrè Schuen
Cherubino: Elisabeth Kulman
Marcellina: Ildiko Raimondi
Bartolo | Antonio: Peter Kalman
Basilio | Don Curzio: Mauro Peter
Barbarina: Christina Gansch
 
DON GIOVANNI 17. & 19. März 2014
 
Don Giovanni: Andrè Schuen
Il Commendatore | Masetto: Mika Kares
Donna Anna: Christine Schäfer
Don Ottavio: Mauro Peter
Donna Elvira: Maite Beaumont
Leporello: Ruben Drole
Zerlina: Mari Eriksmoen
 
COSI FAN TUTTE 27. & 29. März 2014
 
Fiordiligi: Mari Eriksmoen
Dorabella: Katija Dragojevic
Guillelmo: Andrè Schuen
Ferrando: Mauro Peter
Despina: Elisabeth Kulman
Don Alfonso: Markus Werba

Wolfgang Amadeus Mozarts Zusammenarbeit mit Lorenzo Da Ponte gehört zu den glücklichsten wie ertragreichsten Symbiosen der Operngeschichte. Immer hatte Mozart sich nach einem kongenialen Librettisten gesehnt, in dem italienischen Abenteurer fand er ihn. Drei Werke schufen die beiden innerhalb von vier Jahren:
Le nozze di Figaro (1786), Don Giovanni (1787) und Così fan tutte (1789/90). Die Sujets der drei Opern sind völlig unterschiedlich: Le nozze di Figaro zeigt zeitgenössische soziale Konflikte, Don Giovanni präsentiert das Leben eines Wüstlings und Così fan tutte erforscht das menschliche Lieben und seine Fragwürdigkeit.
Gemeinsam haben die Werke jedoch das explosive Erneuerungspotential in inhaltlicher und formaler Hinsicht: Mit ihnen definierten Mozart und Da Ponte die Gattung Oper neu. Niemals zuvor waren Figuren in Opern musikalisch so genau ausgedeutet, so als Individuen gestaltet: Jede Geste, jedes Wort, jede Gefühlsregung wird musikdramatisch nachvollziehbar charakterisiert, kommentiert oder auch ironisiert. Dieser Realismus kommt auch in den ungewohnt brüchigen Schlüssen zum Ausdruck. Zwar gehen alle Werke oberflächlich betrachtet gut aus, aber die Ereignisse der Oper haben die jeweiligen Grundverhältnisse in Frage gestellt und das Ende stellt keine heile Welt mehr her – die etablierte Ordnung in politischer, moralischer und emotionaler Hinsicht ist nur mühsam gekittet – keine der Figuren kann wirklich bruchlos so weiterleben wie zuvor. Das gleiche trifft für die
Zuschauer wie für alle späteren Komponisten und Librettisten zu:
Die Gattung Oper ist nach der Mozart-Da-Ponte-Trias zu etwas anderem geworden.

Fotos Galerie

Mozart Trilogie 13/14

Aufführungen: 6. - 29. März 2014
Musikalische Leitung: Nikolaus Harnoncourt

Konzertante Aufführungen
Fotos: Herwig Prammer