Silvester | „The flying Schnörtzenbrekkers“

Pünktlich zum Jahreswechsel (ca. fünf vor halb) geben die Herren Breinschmid, Gürtler und Huber die langersehnten Antworten auf immer wiederkehrende Existenzfragen: Gibt es ein Leben nach diesem Konzert? Darf ich Getränke mit in den Saal nehmen? Warum bin ich überhaupt hier? Darüber hinaus bekommen Sie eine Liste von Neujahrsvorsätzen zum einmaligen Gebrauch und Ratschläge zu den im Titel erwähnten Themen.

Schwerpunkt des Konzerts wird wie immer das Schaffen von Ivica Strauß sein – ein weißer (oder schwarzer?) Fleck auf der musikgeschichtlichen Landkarte. Sensationelle Neuentdeckungen wie die Kirchenoper „In Belgrad steht ein Hofbräuhaus“ oder sein bahnbrechendes Werk „Die Kunst der Wachstumsfuge“ – wofür er den mit ¤ 0,99 dotierten „Discount Award“ (Diskont-Preis für desaströse musikalische Leistungen) erhalten hat – werden zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt.

Pikante Details aus Ivica Strauß’ Privatleben wie z.B. seine unheilvolle Liaison mit der türkischen Tänzerin Hüften Schwüngür, genannt „Die hagere Sophia“ sowie erschütternde Tagebucheintragungen (29. September 1820: „Wann komme ich endlich auf die Welt?!?“) runden das Programm ab. Kurz: Es erwartet Sie ein besinnlich-besinnungsloses Konzertprogramm, dem aufgrund seiner vernachlässigbaren IQ-Emission die Karl-Moik-Plakette der Region Südkärnten-Oberkrain verliehen wurde.

Besetzung

Kontrabass, Komposition

Georg Breinschmid

Biografie
Violine, Komposition

Sebastian Gürtler

Biografie
Akkordeon, Komposition

Tommaso Huber

Biografie