Emilie Rose Bry

Emilie Rose Bry © Richard Meütivier

Armida

Die amerikanisch-französische Sopranistin Emilie Rose Bry studierte am Pariser Konservatorium und an der Manhattan School of Music in New York. Ihr Bühnendebüt gab sie an der Opéra de Toulon unter Jérôme Pillement als Madame Folle-Verdure in Offenbachs La vie parisienne in der Regie von Nadine Duffaut gefolgt von Hélène in Messagers Passionnément im Théâtre de l‘Odéon von Marseille und Clarice in Haydns Il mondo della luna mit dem Forum Sinfonietta Ensemble beim Sédières Festival.

Im November 2015 verkörperte Emilie Rose Bry Mrs P in Nymans The Man Who Mistook His Wife for a Hat in Lyon, Annecy und Quimper. 2016 war sie Solistin in der Konzertreihe Monteverdi 2.0, einem Projekt des Ensemble Matheus mit Performances in Brest, Lorient, Vannes und Lyon. Im selben Jahr sang sie unter der Leitung von Jean-Marie Curti Emilie und Zima in Rameaus Les Indes galantes am Genfer Opernstudio. Unter der Leitung von Jean-Christophe Spinosi sang sie Poppea und Drusilla/Virtù in Monteverdis L‘incoronazione di Poppea an den Opern von Vichy und Versailles sowie ebenfalls unter Spinosi Elvira in Rossinis L‘italiana in Algeri und  Frasquita in Bizets Carmen an der Opéra Royal de Versailles.

Emilie Rose Bry sang kürzlich in der Tchaikovsky Concert Hall in Moskau und debütierte im Gran Teatre del Liceu in Barcelona in den Rollen Amor/Valetto/Pallade in Monteverdis L’incoronazione di Poppea. Letztes Jahr gewann sie den ersten Preis für Operette und den zweiten Preis für Oper beim Gesangswettbewerb der Oper Bordeaux und tourte mit dem Ensemble Matheus als Solistin in Händels Dixit Dominus und Vivaldis Gloria. Emilie Rose Bry ist heute erstmals im Theater an der Wien zu Gast.