Jakob Brossmann

Jakob Brossmann © Miriam Raneburger

Bühne

Jakob Brossmann wurde 1986 in Wien geboren und studierte bei Bernhard Kleber Bühnen- und Filmgestaltung. Er arbeitet als Regisseur, Produzent und Bühnenbildner. Als Intendant leitet er die Diskurs-NGO Globart, die mit „Tage der Transformation“  jährlich ein interdisziplinäres Festival für ökologischen und sozialen Wandel ausrichtet. Mit Nikolaus Habjan entwickelt er regelmäßig Theaterabende, in denen Puppen, Schauspieler:innen und Sänger:innen gleichberechtigt mitwirken. Es entstanden Bühnenbilder und Videokonzepte für Inszenierungen am Schauspielhaus Graz, Next Liberty Graz, Volkstheater Wien, Staatsoper München, Residenztheater München, Schauspielhaus Zürich, Akademietheater Wien, Theater an der Wien, Oper Dortmund, Oper Luzern, Oper Basel und Semperoper Dresden. Weitere Zusammenarbeiten gab es bereits mit Martin G. Berger in Luzern und dem Theaterlabel Tacheles und Tarantismus am Volkstheater München. Am Platz des Atomkraftwerks Zwentendorf realisierte er mit Manfred Rainer 2022 mit Zeitzeuginnen und Schauspieler:innen das dokumentarische Theaterstück Gemeinschaftskernkraftwerk. Seine Kino-Dokumentarfilme (Lampedusa im Winter, Gehört Gesehen – ein Radiofilm und Die Kunst der Folgenlosigkeit) wurden auf internationalen Festivals präsentiert und vielfach ausgezeichnet. Weitere Projekte umfassen die App „Schule der Folgenlosigkeit“ in Kooperation mit Friedrich von Borries, interdisziplinäre Film- und Kulturprojekte zur Vielsprachigkeit sowie internationale Vortrags- und Unterrichtstätigkeiten.