Anna Schöttl

Anna Schöttl © Franziska Bock

Bühne

Anna Schöttl studierte Bühnen- und Kostümgestaltung, Film- und Ausstellungsarchitektur an der Universität Mozarteum Salzburg. Erste praktische Erfahrung gewann sie am Wimbledon College of Arts in London und bei den Salzburger Festspielen. An der Bayerischen Staatsoper war sie drei Jahre Ausstattungsassistentin. Während ihrer Ausbildung arbeitete sie an Opernproduktionen wie Donizettis L´elisir d´amore, Mozarts Le nozze di Figaro, Puccinis La Bohème und Massenets Don Quijote und an Filmprojekten wie den Kurzfilmen Awakening und The Feast. Sie kreierte die Ausstellungsarchitektur zu Anouk Wipprechts TECHNOSENSUAL – Where Fashion Meets Technology im Museumsquartier Wien. 2020/21 entwickelte sie mit Marina Abramovic das Bühnenbild zu deren Opernprojekt 7 Deaths of Maria Callas an der Bayerischen Staatsoper mit Co-Produktion in ganz Europa. Weiters arbeitete sie in München an Retnecboj – das unsichtbare Grauen, mit Silvia Costa an Erinnerung eines Mädchens am Residenztheater und mit Bildhauerin Phyllida Barlow an Mozarts Idomeneo an der Bayerischen Staatsoper. 2021/22 entwarf sie Bühne und Kostüme für Sokol//Alcide an der Nationaloper Lviv in der Ukraine, an die sie im Winter 2022 für Strashna Pomsta unter Regie von Andreas Weirich zurückkehrte. In Bern arbeitete sie an Giulia Giammonas Inszenierung von Haas’ Sycorax. 2022/23 entwarf sie Bühne und Kostüme für MacRaes Anthropocene-Die Frau aus dem Eis in der Regie von Maaike van Langen am Theater Bielefeld, an dem sie bereits in früheren Spielzeiten gearbeitet hat.