Mathias Vidal

Thésée

Der Tenor Mathias Vidal studierte an der Universität von Nizza und am Pariser Konservatorium. Sein breit gefächertes Repertoire enthält auch Partien abseits des gängigen Repertoires, wie etwa Orlando in Saint-Saëns Proserpine oder den Marquis de Cinq Mars in Gounods Cinq Mars. Er ist gern gesehener Gast an der Opéra Bastille, am Théâtre des Champs-Elysées in Paris und an der Bayerischen Staatsoper. Im Festspielhaus Baden-Baden und beim Musikfest Bremen wirkte er in Offenbachs Les contes d’Hoffmann mit, in der Berliner Philharmonie in Ravels L’enfant et les sortilèges, am Moskauer Bolschoi in Bellinis La sonnambula, an Teatro São Carlos in Lissabon in Donizettis Don Pasquale, an verschiedenen Opernhäusern Frankreichs war er als Zemlinskys Zwerg erfolgreich, in Rennes in der Titelpartie von Rossinis Le comte Ory und in Tokio als Orphée in Glucks Oper. Er ist ständiger Gast im Opernhaus von Versailles und wirkte bei den Festivals in München, Schwetzingen, Glyndebourne und Aix-en-Provence mit.

Mathias Vidal sang u.a. unter den Dirigenten Marc Minkowski, Jérémy Rhorer, Emmanuelle Haïm, Ivor Bolton, Mirko Franck, Hervé Niquet und Henrik Nánási und musizierte dabei u.a. mit den Les Musiciens du Louvre, Les Talens Lyriques, Le Genève Baroque, Le Palais Royal, Le Poème Harmonique der Cappella  Mediterranea sowie dem Münchner Rundfunkorchester und den Berliner Philharmonikern.

Jüngste Höhepunkte waren Tamino in Mozarts Die Zauberflöte in Versailles und Avignon sowie Rameaus Les Indes galantes an der Pariser Oper. Die Zukunft bringt  u.a. die Titelrolle in Rameaus Platée in Toulouse und Versailles, Le nozze di Figaro und Monteverdis L’incoronazione di Poppea am Théâtre des Champs-Elysées und  erneut Haydns Orlando paladino in München. Im Theater an der Wien ist Mathias  Vidal heute erstmals zu Gast.