Idomeneo

Wolfgang Amadeus Mozart

Dramma per musica in drei Akten

Libretto von Giambattista Varesco

 

Fünf Jahre hatte Wolfgang Amadeus Mozart keine Oper mehr auf die Bühne gebracht, als ihn für das Jahr 1781 ein heiß ersehnter Kompositionsauftrag erreichte. Das zu vertonende Drama: eine Tragödie im französischen Stil, die trotz ihrer problematischen Umwandlung in eine prunkvolle Opera seria für den Münchener Karneval die volle Schöpferkraft des Komponisten entzündete. Aus dem Trojanischen Krieg nach Kreta zurückkehrend, gerät König Idomeneo mit seiner Flotte in einen gewaltigen Sturm. Für seine Rettung verspricht er Gott Neptun, den ersten Menschen zu opfern, der ihm an Land begegnet, nicht ahnend, dass dies sein eigener Sohn sein wird. Mozart nutzte diese Geschichte für eine Anti-Kriegsoper, in der er seine eigene „frohe Botschaft“ zum ersten Mal ausformulierte: den Sieg des Humanismus durch die alles überwindende Macht der Liebe. Mit seiner Musik transzendierte er die starren Formen des ihm aufgezwungenen Librettos, ja mehr noch: Wie in einer Blaupause sind hier schon alle Geschichten, Figuren und Empfindungen angelegt, die seine späteren Opern unsterblich machen sollten. 18 Jahre nachdem das Theater an der Wien 2006 als drittes Opernhaus der Stadt mit diesem Meisterwerk wiedereröffnet wurde, markiert die Neuproduktion in der Regie seines Intendanten die Rückkehr des MusikTheaters an der Wien in sein saniertes Stammhaus.

 

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Werkeinführung jeweils 30 Minuten vor Aufführungsbeginn

 

 

Mit freundlicher Unterstützung von Martin Schlaff

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