Junges Ensemble 2017/18 005 © Peter M Mayr

Out of 300 applicants, six skilled young soloists were chosen. They went through intensive training, have already worked in opera studios and ensembles, and will now make Wiener Kammeroper their new home.

Junges Ensemble 2018/19

Jochen Breiholz © Peter M. Mayr

Jochen Breiholz

Artistic Director

Jochen Breiholz Artistic Director

Jochen Breiholz © Peter M. Mayr

German native Jochen Breiholz, who studied theater studies, musicology as well as literature in Berlin, initially pursued a career as a music critic. After gaining first journalistic experiences at Opera News in New York, staying a correspondent with them for many years after his return to Europe, he worked as a regular writer for the magazine Opernwelt and the arts section of the daily newspaper Die Welt until 2004. In 2005 he changed sides within the cultural métier and started as Artistic Consultant of the General Manager at the Latvian National Opera in Riga before becoming a member of the Artistic Administration of the company in 2006. From 2011 to 2016 he was Head of the Artistic Administration at the Vlaamse Opera Antwerpen.

In particular Jochen Breiholz is in charge of casting all artists including the young soloists of the Junges Ensemble des Theater an der Wien and of the organization, coordination and support of all artistic progresses.

Alevtina Sagitullina © Peter M Mayr

Alevtina Sagitullina

Head Coach

Alevtina Sagitullina Head Coach

Alevtina Sagitullina © Peter M Mayr

Nach Abschluss ihres Klavierstudiums am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium schloss Alevtina Sagitullina ihr Gesangsdiplom 2009 und ihr Korrepititions-Diplom mit Auszeichnung 2011 ab. Sie übernahm Lehraufträge an der Hochschule für Musik Hanns Eisler, der Universität der Künste Berlin und die Professur an der Sungshin University in Seoul / Südkorea. Ihre Tätigkeit als freiberuflicher Coach für Operneinstudierungen führte Alevtina Sagitullina bereits an die Stuttgarter Philharmonie (Strawinskis Mavra), die Oper Aachen (Tschaikowskis Eugen Onegin) die Staatsoper Berlin (Aperghis Rotkäppchen) die Vlaamse Opera Antwerpen (Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk, Mussorgskis Chowanschtschina und Rimski-Korsakows Sadko) sowie an die Oper Frankfurt (Glinkas Ivan Susanin).

Als Liedbegleiterin tritt Alevtina Sagitullina regelmäßig bei renommierten Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Heidelberger Frühling, den Kasseler Musiktagen und dem Festival de Musica Classica Port Seller Mallorca.

Sie ist die Gewinnerin des internationalen Artobolevskaya  Klavierwettbewerbs in Moskau und erhielt beim Bundeswettbewerb für Gesang in Berlin den Preis als beste Pianistin. Derzeit ist sie Studienleiterin am Theater an der Wien.

Ilona Revolskaya 640x640 © Peter M. Mayr

Ilona Revolskaya

Soprano

Ilona Revolskaya Soprano

Ilona Revolskaya 640x640 © Peter M. Mayr

Die Russin Ilona Revolskaya debütierte in Tschaikowskis Iolanta am Opernstudio des Moskauer Konservatoriums. Sie setzte ihr Studium am Salzburger Mozarteum sowie an der Solti Accademia di Bel Canto fort und ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe. Erste Engagements führten sie nach Ekaterinburg, wo sie u.a. die Adele in J. Strauss’ Die Fledermaus sang, an die Woodhouse Opera und an die Opera North. Seit 2016 gehörte sie der Royal Academy Opera an, wo sie u.a. in Händels Alcina, Mozarts Don Giovanni, Offenbachs Orphée aux enfers, Doves Flight und Weills/Brechts Die Dreigroschenoper mitwirkte. Für Händels Teseo wurde sie vom London Handel Festival eingeladen. In der aktuellen Spielzeit wird sie noch Cunegonde in Bernsteins Candide singen. Im Theater an der Wien sang sie vor kurzem in Webers Peter Schmoll, in der Kammeroper Dorinda in Purcells Die Zauberinsel und Thibault in Verdis Don Carlos.

Jenna Siladie © Tony Gigov

Jenna Siladie

Soprano

Jenna Siladie Soprano

Jenna Siladie © Tony Gigov

Die US-Amerikanerin studierte an der Yale University und debütierte als Iolanta in Tschaikowskis gleichnamiger Oper. Sie wurde für zwei Jahre in das „young artist  residency“- Programm der Santa Fé Opera aufgenommen, wo sie u.a. in Strawinskys Le rossignol zu hören war. Es folgten Engagements an der Gotham Chamber Opera, an den Wuppertaler Bühnen für Gutrune in Wagners Götterdämmerung und an der St. Petersburg Opera Company für Adina in Donizettis L’elisir d’amore. Jenna Siladie ist bereits in zahlreichen Konzerten in den USA und Europa aufgetreten und hat 2017 mit Rutters Mass of the Children in der New Yorker Carnegie Hall debütiert. In der aktuellen Spielzeit ist an der Kammeroper noch ein Portraitkonzert geplant und im  Theater an der Wien wird sie das Meermädchen in Webers Oberon übernehmen. In  der Kammeroper sang sie zuletzt Miranda in Purcells Die Zauberinsel und Elisabeth de Valois in Verdis Don Carlos.

Tatiana Kuryatnikova © privat

Tatiana Kuryatnikova

Mezzosoprano

Tatiana Kuryatnikova Mezzosoprano

Tatiana Kuryatnikova © privat

Die russische Mezzosopranistin studierte am Gnessin-Institut in Moskau und gewann den von Elena Obraztova organisierten Wettbewerb für junge Sänger in St.  Petersburg, den Daina Miestui-Wettbewerb und den XXI Century Art-Wettbewerb. Im Rahmen ihres Studiums sang sie u.a. Cherubino und Marcellina in Mozarts Le nozz   di Figaro und Olga in Tschaikowskis Eugen Onegin. 2016 gewann sie den Concours de Chant Art Lyrique Jeunes Espoirs in Avignon. Ab 2015 studierte sie an der Musik  und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien. Am Theater an der Wien war sie bereits als Eurydike in der musikalischen Führung für Kinder Wir befreien Eurydike! zu  erleben. In der aktuellen Spielzeit wird sie noch als Old Lady in Bernsteins Candide zu hören sein. In der Kammeroper sang sie zuletzt die Partie des Ariel in Purcells Die Zauberinsel und Eboli in Verdis Don Carlos.

Johannes Bamberger © Peter M. Mayr

Johannes Bamberger

Tenor

Johannes Bamberger Tenor

Johannes Bamberger © Peter M. Mayr

Der junge österreichische Tenor studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Er gastierte in Haydns Il mondo della luna in Linz und  debütierte in Haydns Die Schöpfung im Stift Melk. Zu seinem Repertoire zählen u.a. Belmonte in Mozarts Die Entführung aus dem Serail und Don Ottavio in Don  Giovanni, die er bereits im Schlosstheater Schönbrunn gesungen hat. Mit Bachs  Passionen war er im Festspielhaus St. Pölten zu hören. Beim Internationalen Lied Festival stand er mit Robert Holl auf der Bühne, beim Carinthischen Sommers hat er den Tenor-Part in Händels Alexander’s Feast übernommen. In der aktuellen Spielzeit  wird Johannes Bamberger noch die Titelpartie in Bernsteins Candide übernehmen und ein Portraitkonzert gestalten. Am Theater an der Wien wirkte er vor kurzem in  Purcells King Arthur und Webers Peter Schmoll mit, an der Kammeroper war er bereits als Ferdinand in Purcells Die Zauberinsel zu hören.

Kristján Jóhannesson © Peter M. Mayr

Kristján Jóhannesson

Baritone

Kristján Jóhannesson Baritone

Kristján Jóhannesson © Peter M. Mayr

Der isländische Bariton studierte in Reykjavik und an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien. In seiner Heimat konnte Kristján Jóhannesson erste Bühnenerfahrungen sammeln, ehe er in Wien u.a. in Strawinskys The Rake’s Progress und im Rahmen der Sommerakademie der Wiener Philharmoniker als Guglielmo in Mozarts Così fan tutte (2016) und als Conte in Le nozze di Figaro (2017) auf sich aufmerksam machte. Konzerte führten ihn in den Wiener Musikverein, nach Italien und in die USA. Von der Neuen Oper Wien wurde er für Kreneks Pallas Athene weint und die UA von Panisellos Le Malentendu verpflichtet. Seit dieser Spielzeit gehört Kristján Jóhannesson dem Jungen Ensemble des Theater an der Wien an. In der aktuellen Spielzeit wird er noch in Bernsteins Candide mitwirken. Im Theater an der Wien war er zuletzt in Brittens A Midsummer Night’s Dream zu hören, in der Kammeroper als Rodrigue in Verdis Don Carlos.

Dumitru Madarasan © Peter M. Mayr

Dumitru Madarašan

Bass

Dumitru Madarašan Bass

Dumitru Madarasan © Peter M. Mayr

Der junge rumänische Bassist erhielt seine musikalische Ausbildung in Cluj Napoca und Târgu Mures. Erste Bühnenerfahrungen sammelte er in verschiedenen  Produktionen der Musikhochschule und debütierte mit Mozarts Le nozze di Figaro an der Ungarischen Oper in Cluj. In der Philharmonie von Târgu Mures bestritt er ein Gala Konzert mit Opernarien von Verdi und war in dessen Rigoletto zu hören. Zu seinem Repertoire zählen u.a. die Basspartien in Mozarts Requiem und Haydns  Nelson Messe sowie Sarastro in Mozarts Die Zauberflöte und Banquo in Verdis  Macbeth. In  der aktuellen Spielzeit wird Dumitru Madarašanan noch verschiedene Partien in Bernsteins Candide zu sehen sein. Am Theater an der Wien war er vor kurzem in Purcells King Arthur zu hören. In der Kammeroper verkörperte er zuletzt Philippe II. in Verdis Don Carlos und davor Trincalo in Purcells Die Zauberinsel