JET 2018/19 Gruppenfotos 010 © Peter M. Mayr

Out of 300 applicants, six skilled young soloists were chosen. They went through intensive training, have already worked in opera studios and ensembles, and will now make Wiener Kammeroper their new home.

Junges Ensemble 2018/19

Jochen Breiholz © Peter M. Mayr

Jochen Breiholz

Artistic Director

Jochen Breiholz Artistic Director

Jochen Breiholz © Peter M. Mayr

German native Jochen Breiholz, who studied theater studies, musicology as well as literature in Berlin, initially pursued a career as a music critic. After gaining first journalistic experiences at Opera News in New York, staying a correspondent with them for many years after his return to Europe, he worked as a regular writer for the magazine Opernwelt and the arts section of the daily newspaper Die Welt until 2004. In 2005 he changed sides within the cultural métier and started as Artistic Consultant of the General Manager at the Latvian National Opera in Riga before becoming a member of the Artistic Administration of the company in 2006. From 2011 to 2016 he was Head of the Artistic Administration at the Vlaamse Opera Antwerpen.

In particular Jochen Breiholz is in charge of casting all artists including the young soloists of the Junges Ensemble des Theater an der Wien and of the organization, coordination and support of all artistic progresses.

Elizabete Šīrante © Peter M. Mayr

Elizabete Šīrante

Head Coach

Elizabete Šīrante Head Coach

Elizabete Šīrante © Peter M. Mayr

Elizabete is a native from Riga, Latvia, and studied piano, conducting and Lied accompaniment in her hometown. In 2006, she joined the staff of the Latvian National Opera in Riga as a répétiteur. In 2010, she moved to Valencia, Spain, where she worked as a coach at the opera company, the Palau de Les Artes Reina Sofia, and subsequently became a much in demand accompanist for recitals. In 2011 she additionally started working with young singers at the Music Academy of Valencia. Elizabete has attended master classes with distinguished artists such as Julius Drake, Helmut Deutsch, and Elly Ameling. She worked with conductors like Andris Nelsons, Zubin Mehta, Cornelius Meister, Omer Meir Welber and Alberto Zedda and coached internationally acclaimed singers such as Elīna Garanča, Asmik Grigorian, Ekaterina Gubanova, Bryn Terfel, and Dmitry Korchak.

At Theater an der Wien Elizabete will be in charge of coaching the members of the Young Ensemble and the guest singers at Kammeroper, prepares their roles with them, accompany them during the rehearsals and work with them intensely on their artistic development.

Ilona Revolskaya 640x640 © Peter M. Mayr

Ilona Revolskaya

Soprano

Ilona Revolskaya Soprano

Ilona Revolskaya 640x640 © Peter M. Mayr

Die russische Sopranistin debütierte in Tschaikowskis lolanta am Opernstudio des Moskauer Konservatoriums. Sie setzte ihr Studium in Salzburg sowie an der Solti Accademia fort und ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe. Erste Engagements führten sie nach Ekaterinburg, wo sie u.a. Adele in J. Strauss’ Die Fledermaus sang, an die Woodhouse Opera und an die Opera North. Ab 2016 gehörte sie der Royal  Academy Opera an, wo sie u.a. in Händels Alcina, Mozarts Don Giovanni und Offenbachs Orphée aux enfers mitwirkte. Für Händels Teseo wurde sie vom London Handel Festival eingeladen. In der Kammeroper brillierte sie zuletzt als Cunegonde in Bernsteins Candide. In dieser Spielzeit singt sie dort u.a. Fortuna in Händels Giustino, die Titelpartie in Theissings Genia sowie Eurydice in Glucks Orphée et  Eurydice. Im Theater an der Wien war sie zuletzt in Webers Peter Schmoll zu hören.

Jenna Siladie © Tony Gigov

Jenna Siladie

Soprano

Jenna Siladie Soprano

Jenna Siladie © Tony Gigov

Die US-Amerikanerin Jenna Siladie studierte an der Yale University, debütierte als Iolantha in Tschaikowskys gleichnamiger Oper und wurde daraufhin in das „young artist residency“-Programm der Santa Fé Opera aufgenommen. Es folgten Engagements an die Gotham Chamber Opera, bei der sie u.a. in den beiden  Einaktern Komödie auf der Brücke und Alexandre Bis von Martinu° mitwirkte, an die  Wuppertaler Bühnen für Gutrune in Wagners Götterdämmerung und an die St. Petersburg Opera Company für Adina in Donizettis L’elisir d’amore. Sie ist bereits in zahlreichen Konzerten in den USA und Europa aufgetreten und hat 2017 mit Rutters  Mass of the Children in der New Yorker Carnegie Hall debütiert. An der Kammeroper verkörperte sie u.a. Elisabeth de Valois in Verdis Don Carlos, hier wird sie in dieser Spielzeit noch als Arianna in Händels Giustino und Micaëla in Carmen sowie im Theater an der Wien in Bellinis Norma mitwirken.

Tatiana Kuryatnikova © privat

Tatiana Kuryatnikova

Mezzosoprano

Tatiana Kuryatnikova Mezzosoprano

Tatiana Kuryatnikova © privat

Die russische Mezzosopranistin studierte an der Gnessin Musik-Akademie in Moskau und gewann u.a. den von Elena Obraztova organisierten Wettbewerb für junge  Sänger in St. Petersburg, den XXI Century Art-Wettbewerb und den Concours de Chant Art Lyrique in Avignon. Im Rahmen des Gnessin-Opernstudiums sang sie u.a. Cherubino und Marcellina in Mozarts Le nozze di Figaro und Olga in Tschaikowskis  Eugen Onegin. Ab 2015 studierte Tatiana Kuryatnikova in Wien an der Musik und Kunst Privatuniversität. Am Theater an der Wien wirkte sie zunächst als Eurydike in der musikalischen Führung für Kinder Wir befreien Eurydike! mit. In der Kammeroper war sie u.a. als Eboli in Verdis Don Carlos und als Old Lady in Bernsteins Candide zu erleben. In der aktuellen Spielzeit wird sie dort u.a. Leocasta in Händels Giustino, Orphée in Glucks Orphée et Eurydice und Bizets Carmen singen sowie im Theater an der Wien in R. Strauss’ Salome mitwirken.

Johannes Bamberger © Homolka

Johannes Bamberger

Tenor

Johannes Bamberger Tenor

Johannes Bamberger © Homolka

Der österreichische Tenor Johannes Bamberger studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Er gastierte in Haydns Il mondo della luna in Linz und debütierte in Die Schöpfung im Stift Melk. Zu seinem Repertoire zählen u.a. Belmonte in Mozarts Die Entführung aus dem Serail und Don Ottavio in Don Giovanni, beide hat er bereits im Schlosstheater Schönbrunn gestaltet. Mit Bachs Passionen war er im Festspielhaus St. Pölten zu hören. Beim Internationalen Lied Festival stand er mit Robert Holl auf der Bühne, beim Carinthischen Sommer in Händels Alexander’s Feast. Am Theater an der Wien wirkte er in Purcells King Arthur mit, an der  Kammeroper war er zuletzt als Bernsteins Candide erfolgreich. In der aktuellen Saison wird er in der Kammeroper u.a. als Vitaliano in Händels Giustino und Anton  Schindler in Theissings Genia sowie im Theater an der Wien in R. Strauss’ Salome und Beethovens Fidelio zu hören sein.

Kristján Jóhannesson © Peter M. Mayr

Kristján Jóhannesson

Baritone

Kristján Jóhannesson Baritone

Kristján Jóhannesson © Peter M. Mayr

Der isländische Bariton studierte in Reykjavik und an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien. In seiner Heimat konnte Kristján Jóhannesson erste Bühnenerfahrungen sammeln, ehe er in Wien u.a. in Strawinskys The Rake’s Progress und im Rahmen der Sommerakademie der Wiener Philharmoniker als Guglielmo in Mozarts Così fan tutte (2016) und als Conte in Le nozze di Figaro  (2017) auf sich aufmerksam machte. Konzerte führten ihn in den Wiener Musikverein, nach Italien und in die USA. Von der Neuen Oper Wien wurde er u.a. für Kreneks  Pallas Athene weint verpflichtet. Im Theater an der Wien war er zuletzt in Tschaikowskis Die Jungfrau von Orleans erfolgreich, in der Kammeroper als Posa in Verdis Don Carlos. In der aktuellen Spielzeit wird er noch als Escamillo in Bizets Carmen, Amanzio in Händels Giustino, Beethoven in Theissings Genia sowie im  Theater an der Wien u.a. in Prokofjews Der feurige Engel mitwirken.

Dumitru Madarasan © Peter M. Mayr

Dumitru Mădăraşăn

Bass

Dumitru Mădăraşăn Bass

Dumitru Madarasan © Peter M. Mayr

Der rumänische Bassist erhielt seine musikalische Ausbildung in Cluj Napoca und Tärgu Mures. Erste Bühnenerfahrungen sammelte er in Produktionen der Musikhochschule und debütierte mit Mozarts Le nozze di Figaro an der Ungarischen Oper in Cluj. In der Philharmonie von Tärgu Mures bestritt er ein Gala-Konzert mit Arien von Verdi und war in dessen Rigoletto zu hören. Zu seinem Repertoire zählen u.a. die Basspartien in Mozarts Requiem und Haydns Nelson Messe sowie Sarastro in Mozarts Die Zauberflöte und Banco in Verdis Macbeth. Am Theater an der Wien war er in Purcells King Arthur, in der Kammeroper u.a. als Philippe II. in Verdis Don Carlos und jüngst als Mephistophélès in Gounods Faust zu hören. In dieser Saison wird er in der Kammeroper u.a. noch Polidarte in Händels Giustino und Mälzel in Theissings Genia singen sowie in R. Straussʹ Salome und Beethovens Fidelio am Theater an der Wien mitwirken.