Patricia Bardon © Frances Marshall

Valerie Vinzant Fraarte

Valerie Vinzant © Kirsten Miccoli

Die junge amerikanische Sopranistin Valerie Vinzant studierte an der Indiana University und wurde in das Domingo-Thornton Young Artist Program des  Opernhauses von Los Angeles aufgenommen, wo sie u.a. als Papagena in Mozart  Die Zauberflöte, Frasquita in Bizets Carmen, Giannetta in Donizettis L’elisir d’amore, Drossel in Braunfels’ Die Vögel und als Waldvogel bzw. Woglinde in Wagners Der  Ring des Nibelungen sowie als Rosina in Rossinis Il barbiere di Siviglia zu hören war. Es folgten u.a. Auftritte an der Long Beach Opera (Lang: The Difficulty of Crossing a Field), am Chicago Opera Theatre (Mozart: Die Zauberföte) sowie bei der Gilbert and Sullivan Opera Company (The Pirates of Penzance).

Höhepunkte der jüngeren Vergangenheit waren u.a. Bellante in Händels Almira beim Boston Early Music Festival, Lidoschka in Schostakowitschs Moskau, Tscherjomuschki, Agilea in Händels Teseo und Celia in Mozarts Lucio Silla am Chicago Opera Theater, Händels  Radamisto im Palacio de Bellas Artes in Mexico City, aber auch Susanna in Mozarts Le nozze di Figaro und die Titelpartie in Zaide mit Musica Angelica. Valerie Vinzant musizierte auch bereits mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra (Esa-Pekka  Salonen: Wing On Wing) und dem Chicago Symphony Orchestra unter James Conlon (Verdi: Rigoletto).

Die aktuelle Spielzeit bringt u.a. die Partie der Faustine in der Uraufführung von Stewart Copelands neuer Oper The Invention of Morel sowie Amor in Glucks Orfeo et Euridice in Seattle. Am Theater an der Wien ist Valerie  Vinzant heute erstmals zu hören.