Franco Fagioli © Julian Laidig

Delphine Galou Amastre

Delphine Galou © Giulia Papetti

Delphine Galou wurde in Paris geboren und studierte dort Philosophie an der Sorbonne sowie Klavier und Gesang. Die Mezzosopranistin war Preisträgerin zahlreicher Gesangswettbewerbe und wurde 2004 vom französischen Verein zur  Förderung junger Künstler zur „Entdeckung des Jahres“ gekürt. 2000/01 wurde sie ins Ensemble der Jeunes Voix du Rhin an die Opéra national du Rhin in Straßburg  aufgenommen.

Konzerte gab sie u.a. mit dem Balthasar-Neumann-Ensemble, I Barocchisti, der Accademia Bizantina, dem Collegium 1704, Les Siècles, Les Arts Florissants, dem Venice Baroque Orchestra, Il Complesso Barocco, Le Concert des Nations,  Ensemble Matheus, Les Musiciens du Louvre, Le Concert d’Astrée und Les Talens Lyriques. Dabei arbeitete sie u.a. mit Thomas Hengelbrock, Diego Fasolis, Ottavio  Dantone, Václav Luks, Andrea Marcon, Alan Curtis, Jordi Savall, Jean-Christophe  Spinosi, Marc Minkowski, Emmanuelle Haïm und Christophe Rousset zusammen.

Delphine Galou ist regelmäßig zu Gast am Théâtre des Champs-Elysées, den Opernhäusern von Montpellier, Versailles, Lausanne und Monte Carlo, am La  Monnaie in Brüssel und am Royal Opera House London, am Opernhaus Zürich und an der Berliner Staatsoper sowie beim Barockfestival in Beaune, beim Händel- Festival in Karlsruhe, den Schwetzinger Festspielen und beim Maggio Musicale in  Florenz. Höhepunkte der jüngeren Vergangenheit waren u.a. Monteverdis L’incoronazione di Poppea und Vivaldis La verita in cimento in Zürich, dessen  Giustino in Beaune und L’incoronazione di Dario in Turin, alles unter Ottavio Dantone.  Geplant ist u.a. eine Italien-Tournee in Händels Rinaldo und Hasses Marc’Antonio e Cleopatra in Köln und Hamburg. Zahlreiche CDs sind bei Naïve, Deutsche Grammophon und Opus Arte erschienen. Im Theater an der Wien war  Delphine Galou zuletzt 2017 in Händels Giulio Cesare zu Gast.