Christophe Rousset © Éric Larrayadieu

Jean-Sébastien Bou Atar

Jean-Sébastien Bou © .

Der französische Bariton Jean-Sébastien Bou studierte bei Mady Mesplé und am Conservatoire National Supérieur in Paris. Sein Repertoire erstreckt sich vom Barock bis zum 20. Jahrhundert und umfasst Partien wie Oreste in Glucks Iphigénie en Tauride, die Titelpartien in Mozarts Don Giovanni, Massenets Werther und Tschaikowskis Eugen Onegin, Figaro in Rossinis Il barbiere di Siviglia, Marcello in Puccinis La bohème, Escamillo in Bizets Carmen oder Frère Bernard in Messiaens  Saint François d’Assise. Den Pelléas in Debussys Pelléas et Mélisande hat er u.a. in Paris an der Opéra-Comique und am Théâtre des Champs-Elysées, an der Deutschen Oper am Rhein, am Stanislawski-Musiktheater in Moskau und am Liceu in Barcelona verkörpert.

Gastengagements führten ihn an die Opernhäuser von Lyon, Tours und Versailles, das Opernhaus Zürich, die Sächsische Staatsoper Dresden, an das La Monnaie in  Brüssel, ins Schlosstheater Drottningholm sowie zu den Salzburger Festspielen und in die Berliner Philharmonie. Er arbeitete mit den Dirigenten Marc Minkowski, William Christie, Louis Langrée, Diego Fasolis, Jérémie Rhorer, Myung-Whun Chung, Sylvain Cambreling, Esa-Pekka Salonen, Charles Dutoît, Antonio Pappano und den Regisseuren Robert Carsen, Francesca Zambello, Laurent Pelly, Olivier Py, Bob  Wilson und Luc Bondy.

Höhepunkte der jüngeren Vergangenheit waren u.a. die Titelpartie in Mozarts Don Giovanni in Versailles und beim Musikfest Bremen, Così fan tutte (Don Alfonso) in  Versailles und Drottningholm sowie beim Enescu-Festival in Bukarest, weiters Rossinis Le Comte Ory und Bizets Carmen am Opernhaus Zürich. Die Zukunft bringt Händels Rodelinda in Lyon sowie R. Strauss’ Ariadne auf Naxos und Massenets  Manon an der Opéra-Comique. Am Theater an der Wien war Jean-Sébastien Bou zuletzt in Salieris Les Horaces zu Gast.