Jean-Christophe Spinosi © Didier Olivré

Eric Jurenas Rinaldo

Eric Jurenas © E. F. Logan

Eric Jurenas, Gewinner und Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, u.a. des Renata Tebaldi-, Corneille- oder Cesti-Wettbewerbs, studierte an der Juilliard School in New York und gastierte währenddessen bereits an zahlreichen US-Theatern und gab Konzerte mit u.a. den American Bach Soloists und dem AXIOM Ensemble im Lincoln Center.

Seit seinem Debüt als Natasha in Eötvös’ Tri Sestri an der Wiener Staatsoper hat er sich sowohl im Barockrepertoire wie auch in zeitgenössischer Musik als einer der gefragtesten Countertenöre seiner Generation etabliert. Engagements führten ihn u.a. mit dem Solo-Recital British Heroes zum Château de Versailles und mit Time  Stands Still zu den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik sowie als Arbace in Vivaldis Catone zum Glimmerglass Festival und als Fidi in der UA Dormans Wahnfried (Regie: Keith Warner) zum Staatstheater Karlsruhe. An der Komischen Oper Berlin verkörperte er die Titelpartie in Ayers Peter Pan, Alexander in Händels Poro und Herold in Reimanns Medea sowie Natasha an der Oper Frankfurt, an die er für zwei Produktionen zurückkehren wird. Zukünftige Engagements inkludieren  Debüts am Royal Opera House Covent Garden, der Bayerischen Staatsoper (Ivor Bolton, Barrie Kosky), der Nationale Opera Amsterdam und der Staatsoper Hamburg. Unter Laurence Cummings wird er in Saul bei den Händelfestspielen Göttingen singen sowie an die Wiener Staatsoper als Natasha und als Angel in der UA von Neuwirths Orlando zurückkehren.

Konzerte führten ihn u.a. zum Boston Baroque und dem Colorado Symphony Orchestra, dem Baldwin Wallace Bach Festival und mit S. Farrinis Monoopera La  Dolce Morte zu den METLifeArts (auch auf CD). Auf Wunsch des Komponisten sang er 2018 Reimanns UA Sinnig zwischen beyden Welten mit Daniel Barenboim am  Klavier im Pierre Boulez Saal Berlin. In der Kammeroper gastierte er in der Titelpartie von Händels Oreste, im Theater an der Wien debütiert er heute.