Orlando © beyond | Herwig Zens

Giovanni Antonini Conductor

Giovanni Antonini © David Ellis

Der Mailänder Dirigent und Flötist Giovanni Antonini erhielt seine musikalische Ausbildung am Centre de Musique Ancienne in seiner Heimatstadt Genf. Er ist Gründungsmitglied des Barockensembles Il Giardino Armonico, das er seit 1989 leitet. Er hat mit einer Vielzahl angesehener Künstler wie Christoph Prégardien, Christophe Coin, Katia und Marielle Labèque, Viktoria Mullova und Giuliano  Carmignola gearbeitet. Seine Zusammenarbeit mit Cecilia Bartoli und das gemeinsame Vivaldi-Album wurden 2000 mit einem Grammy ausgezeichnet.

Er gastierte u.a. mit Mozarts Le nozze di Figaro und Händels Alcina an der Mailänder Scala, Giulio Cesare und Bellinis Norma leitete er bei den Salzburger Festspielen,  Mozarts Idomeneo zuletzt u.a. am Opernhaus Zürich. Giovanni Antonini ist gefragter Gastdirigent bei Orchestern wie der Camerata Salzburg, dem Münchner  Kammerorchester, dem Rundfunk Sinfonieorchester Berlin, dem Los Angeles  Philharmonic, dem Scottish Chamber Orchestra, dem Orchestra of the Age of Enlightenment, dem Swedish Chamber Orchestra und wiederholt bei den Berliner Philharmonikern.

Mit dem Kammerorchester Basel verbindet ihn eine langjährige, enge Zusammenarbeit, deren Principal Guest Conductor er seit der Saison 2015/16 ist. Für die historisch informierten Interpretationen des Beethoven-Zyklus’, den das Orchester und Antonini erarbeitet haben, wurden sie 2008 in der Kategorie „Bestes Ensemble“ mit dem Echo Klassik geehrt. Giovanni Antonini ist künstlerischer und  musikalischer Leiter des Projekts Haydn2032, das die Einspielung und Aufführung aller 107 Sinfonien Joseph Haydns bis ins Jahr 2032 vorsieht. Am Theater an der Wien leitete er zuletzt Händels Orlando.