Peter Grimes 1280x640 © Monika Rittershaus

Hanna Schwarz Auntie, die Kneipenwirtin

Hanna Schwarz © Monika Rittershaus

Die Künstlerin debütierte 1975 in Bayreuth, wo ihr als Fricka in Chéreaus Der Ring des Nibelungen-Inszenierung der internationale Durchbruch gelang. Es folgte eine internationale Opernkarriere, die alle großen Bühnen und Begegnungen mit namhaften Dirigenten beinhaltete, darunter Ring-Produktionen in San Francisco, der Metropolitan Opera, der Bayerischen Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin, Hamburg und Covent Garden. Die Salzburger Festspiele verpflichteten Hanna Schwarz u. a. für Parsifal und Die Zauberflöte unter Herbert von Karajan. Mit der Partie der Klytämnestra wurde sie 1997 zur „Sängerin des Jahres“ gekürt. Gleichermaßen zu Hause ist Hanna Schwarz im Konzertsektor. Sie musizierte u. a. mit dem Cleveland Orchestra, den Wiener und Berliner Philharmonikern, dem London Symphony Orchestra oder dem Concertgebouworkest in den bedeutenden Konzertsälen Europas und Amerikas. Hanna Schwarz wirkte in zahlreichen Rundfunkkonzerten und Aufnahmen mit. Wichtige Projekte der jüngeren Vergangenheit sind Les dialogues des Carmélites und Pique Dame in Basel, Die Dreigroschenoper in Wien, London, Paris und Hamburg, Salome in Valencia und unter Sir Simon Rattle bei den Salzburger Festspielen, Rheingold in Sevilla, Salome am New National Theatre Tokio und eine Neuproduktion von Jenůfa an der Deutschen Oper Berlin und in Amsterdam, Pique Dame in Salzburg, Eugen Onegin in Paris, Klytämnestra/Elektra an der Staatsoper Berlin. Am Theater an der Wien war Hanna Schwarz zuletzt 2015 in Peter Grimes zu erleben.