Max Emanuel Cencic © Anna Hoffmann

Sophie Junker Cunegonda

Sophie Junker © Christina Raphaelle

Sophie Junker studierte in ihrer Heimat Belgien und in London. Sie entschied den London Händel Wettbewerb und den Cesti Wettbewerb in Innsbruck für sich, was ihren internationalen Durchbruch erleichterte. Seither musizierte sie mit führenden, auf Alte Musik spezialisierten Dirigenten wie Harry Bicket, Laurence Cummings, Christian Curnyn, Richard Egarr, Paul McCreesh, Stefano Montanari, Masaaki Suzuki oder Christophe Rousset.

Eine enge Beziehung verbindet sie mit der Oper in Liège und Angers-Nantes, wo sie u.a. in Offenbachs La Grande Duchesse de Gérolstein, in der Titelrolle von Viardots Cendrillon oder in Poulencs Dialogues des Carmélites zu hören war. Ihr amerikanisches Operndebüt feierte sie mit Martinis Sapho und  Chabriers Une éducation manquée. Weitere Opernrollen umfassen u.a. Caio in Vivaldis Ottone in Villa (Kopenhagen Opera Festival), Proserpine und Euridice in Charpentiers La déscente d’Orphée aux enfers (Wigmore Hall) bzw. Belinda in  Purcells Dido and Aeneas und Erste Dame in Mozarts Die Zauberflöte und Zerlina in Don Giovanni.

Höhepunkte der jüngeren Vergangenheit waren Auftritte in Haydns Die Schöpfung mit dem Russischen Nationalorchester in Moskau sowie in Händels  Arminio bei den Händel-Festspielen in Göttingen. Als begeisterte Liedersängerin präsentierte sie kürzlich ein Reynaldo Hahn-Programm bei der Juan March Stiftung in Madrid und war mehrmals beim Oxford Lieder Festival zu hören. Geplant sind u.a. Auftritte unter Chrisophe Rousset in Versailles, Nancy und Straßburg sowie Cimarosas Il matrimonio segreto in Liège. Ihre CD-Aufnahmen beinhalten Sacrifices und Stravaganza d’amore für harmonia mundi, Händels Esther, Grétrys L’épreuve villageoise und Bachs Weltliche Kantaten. Am Theater an der Wien ist Sophie Junker erstmals zu Gast.