Guillaume Tell © beyond | Herwig Zens

Edwin Crossley-Mercer Walter Fürst

Edwin Crossley-Mercer studierte am Centre de Musique Baroque in Versailles und an der Hanns Eisler Hochschule für Musik in Berlin. 2007 erhielt er den HSBC Foundation Award beim Festival d‘Aix-en-Provence und gewann den Nadia and Lili Boulanger International Voice-Piano-Wettbewerb in Paris.
Es folgten zahlreiche Auftritte an den führenden Opernhäusern wie etwa an der Opéra Comique und der Opera National in Paris, wo er mit Philippe Jordan zusammenarbeitet (R. Strauss: Arabella, Ariadne auf Naxos, Bizet: Carmen u.a.), in Amsterdam (Halévy: La Juive), Berlin (Komische Oper/Puccini: La bohème, Staatsoper Unter den Linden/u.a. Busoni: Doktor Faustus unter Barenboim), Genf und Straßburg. Beim Festival d‘ Aix-en-Provence war er Guglielmo in Mozarts Così fan tutte unter Christophe Rousset. Edwin Crossley-Mercer hatte großen Erfolg als Figaro (Mozart: Le nozze di Figaro) unter Gustavo Dudamel in Los Angeles, mit der Titelrolle in Don Giovanni (Dijon) und als Leporello (Glyndebourne Festival), aber auch in Berlioz La damnation de Faust in Baden-Baden unter Simon Rattle und in Paris erneut unter Philippe Jordan. In Paris war er in jüngster Vergangenheit auch in Rameaus Platée und Castor et Pollux sowie als Papageno in Mozarts Die Zauberflöte zu hören gewesen, in Straßburg gastierte er unlängst mit Faurés Pénélope.
Zusätzlich widmet er sich dem Lied und konzertiert in diversen Städten (Brahms: Deutsches Requiem in München). Für die Zukunft ist u.a. Massenets Manon Lescaut in Dallas und Le nozze di Figaro (Il Conte di Almaviva) in Bari geplant. Am Theater an der Wien war Crossley-Mercer zuletzt 2014 in Rameaus Platée bzw. Händels Messiah zu Gast.