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Alexey Tikhomirov Stolnik

Aleksey Tikhomirov © Anna Volk

Alexej Tichomirov wurde in Kasan geboren und studierte zunächst an der Musikschule und am Konservatorium seiner Heimatstadt. Ein Stipendium der Schaljapin-Stiftung ermöglichte ihm, seine Ausbildung am Galina Vishnevskaya Opera Singing Centre in Moskau fortzusetzen. 2006 gewann er den ersten nach Galina Vishnevskaya benannten Wettbewerb, ein Jahr darauf jenen in Kasan.

Seit dem Jahre 2005 gehört Alexej Tichomirov dem Ensemble der Helikon-Oper an, und ist dort seither in zahlreichen Partien seines Fachs zu hören gewesen: als Don Pasquale in Donizettis gleichnamiger Oper, Leporello in Mozarts Don Giovanni und Sarastro in Die Zauberflöte, als Don Basilio in Rossinis Il barbiere di Siviglia, Philippe II. in Verdis Don Carlos und Ramfis in Aida, als Friedrich in Wagners Das Liebesverbot sowie als Galitsky und Kontschak in Borodins Fürst Igor, Ivan Susanin in Glinkas gleichnamiger Oper und Ruslan bzw. Farlaf in Ruslan und Ludmila, aber nicht zuletzt auch als Boris in Mussorgskis Boris Godunow, Dosifei in dessen Chowanschtschina und als Fürst Gremin in Tschaikowskis Eugen Onegin.

Mit Glucks Iphigénie en Aulide gab Alexej Tichomirov unter Riccardo Muti sein Debüt an der römischen Oper. Ein Jahr darauf erfolgte sein erstes Auftreten am Moskauer Bolschoi als Sarastro in Mozarts Die Zauberflöte. Er gastierte in der Folge u.a. am Opernhaus von Tel Aviv, an der Opéra de Massy in Frankreich, am Teatro Massimo in Catania, der Nationaloper in Sofia, der Opéra Royal de Wallonie, am Opernhaus von Lyon, der Queensland Royal Opera in Australien und an der Santiago Opera in Chile. Alexej Tichomirov ist bei den „Russischen Nächten“ in Seoul und China aufgetreten, beim Bartók-Festival in Budapest sowie bei den Salzburger Festspielen in Rossinis Moïse et Pharaon. Am Theater an der Wien ist er heute erstmals zu hören.