Oreste 2020/21 1280x680 © .

Julia Lezhneva Ermione

Julia Lezhneva © Emil Matveev

Julia Lezhneva studierte in Moskau, Cardiff und London. Im Alter von 17 Jahren gewann sie bereits ihren ersten Gesangswettbewerb, ein Jahr darauf sang sie bei der Eröffnung des Rossini Opera Festivals in Pesaro. Es folgte ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen unter Marc Minkowski, wo sie im folgenden Sommer auch in Händels Tamerlano an der Seite von Plácido Domingo mitwirkte.

Inzwischen ist Julia Lezhneva weltweit an den führenden Opern- und Konzerthäusern sowie Festivals aufgetreten. Erwähnt seien ihr Debüt am Royal Opera House in London als Zerlina in Mozarts Don Giovanni, die sie auch in Tokio und am Liceu in Barcelona verkörpert hat, Fiordiligi in Così fan tutte in Wiesbaden oder Rossinis Il barbiere di Siviglia in Hamburg. Mit Liederabenden und Konzerten gastierte sie im  Théâtre des Champs-Élysées in Paris, im Concertgebouw Amsterdam, im Wiener Konzerthaus, in der Alten Oper Frankfurt, der Berliner Philharmonie, im Leipziger  Gewandhaus, im Prinzregententheater in München. Einladungen führten sie u.a. zu  den Festspielen in Luzern, zum Budapest Spring Festival, aber auch nach Moskau, St. Petersburg und Australien.

Julia Lezhneva musizierte unter den Dirigenten Teodor Currentzis, Herbert Blomstedt, Giovanni Antonini, Fabio Biondi, Roberto Minasi, Diego Fasolis, George Petrou, Alain Altinoglu und Antonio Pappano. Geplant ist u.a.  Händels Alcina in Hamburg und Alessandro in Paris und bei den Händel-Festspielen in Göttingen. Für ihre Solo-CD Alleluia mit Barock-Motetten erhielt sie den ECHO Klassik Award, auch ihre Pionierarbeit mit der Einspielung von Arien aus Opern von  Karl Heinrich Graun hat große Beachtung gefunden. Im Theater an der Wien war Julia Lezhneva zuletzt in Vivaldis Orlando furioso zu erleben.