Kammeroper 003 © Peter M. Mayr

Kammeroper

Theater an der Wien in der Kammeroper

Lage & Anfahrt

Kammeroper

Fleischmarkt 24
1010 Wien
48.210216.3782

Kammeroper, Fleischmarkt 24 , 1010 Wien

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Wiener Linien
ÖBB

Parken

Nutzen Sie die günstige Parkmöglichkeit in der BOE-Garage, Morzinplatz 1 (Franz-Josefs-Kai), 1010 Wien für einen entspannten Theaterbesuch.
Sie können dort – nur 5 Gehminuten von der Wiener Kammeroper am Fleischmarkt entfernt – zum ermäßigten Kulturtarif von € 5,20.- am Tag der Vorstellung von 18:00 bis 7:00 Uhr am nächsten Tag parken.

Sie erhalten die VERGÜTUNGSKARTE KAMMEROPER an der Abendkasse (ab 1 Stunde vor Vorstellung) in der Wiener Kammeroper.

WICHTIG: Beim Einfahren in die Garage ein Parkticket ziehen. Wenn Sie nach dem Theaterbesuch zur Parkgarage zurückkehren, stecken Sie zunächst ihr Parkticket in den Kassenautomaten > anschließend die VGK Kammeroper. Sie erhalten dann den Kulturtarif von € 5,-, den Sie dann direkt vor Ort am Automaten bezahlen.

Saalplan

 Saalplan Kammeroper ©.

Junges Ensemble 2017/18

Jochen Breiholz © Peter M. Mayr

Jochen Breiholz

Künstlerischer Leiter

Jochen Breiholz Künstlerischer Leiter

Jochen Breiholz © Peter M. Mayr

Der gebürtige Deutsche studierte Theater- und Musikwissenschaft und Literatur in Berlin und schlug zunächst eine Laufbahn als Musikkritiker ein. Nach ersten journalistischen Erfahrungen bei  Opera News in New York, für die er auch nach seiner Rückkehr nach Europa langjährig als Korrespondent tätig war, schrieb er bis 2004 regelmäßig für die Fachzeitschrift Opernwelt und für das Feuilleton der Tageszeitung Die Welt. 2005 wechselte er die Seiten des Kulturmetiers, ging als Artistic Consultant des Intendanten an die Lettische Nationaloper in Riga und wurde dort 2006 Mitglied der Künstlerischen Leitung des Hauses. Von 2011-2016 war er Künstlerischer Betriebsdirektor der Oper von Antwerpen.

Insbesondere zeichnet Jochen Breiholz für das Casting aller Künstler inklusive des eigenen jungen Solistenensembles und für die Organisation, Koordination und Begleitung der künstlerischen Prozesse verantwortlich.

 

Alevtina Sagitullina © Peter M Mayr

Alevtina Sagitullina

Studienleiterin

Alevtina Sagitullina Studienleiterin

Alevtina Sagitullina © Peter M Mayr

Nach Abschluss ihres Klavierstudiums am Moskauer Tschaikowski-Konservatorium schloss Alevtina Sagitullina ihr Gesangsdiplom 2009 und ihr Korrepititions-Diplom mit Auszeichnung 2011 ab. Sie übernahm Lehraufträge an der Hochschule für Musik Hanns Eisler, der Universität der Künste Berlin und der Sungshin University in Seoul / Südkorea. Ihre Tätigkeit als freiberuflicher Coach für Operneinstudierungen führte Alevtina Sagitullina bereits an die Stuttgarter Philharmonie (Strawinskis Mavra), die Oper Aachen (Tschaikowskis Eugen Onegin) die Staatsoper Berlin (Aperghis Rotkäppchen) die Vlaamse Opera Antwerpen (Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk, Mussorgskis Chowanschtschina und Rimski-Korsakows Sadko) sowie an die Oper Frankfurt (Glinkas Ivan Susanin).

Als Liedbegleiterin tritt Alevtina Sagitullina regelmäßig bei renommierten Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Heidelberger Frühling, den Kasseler Musiktagen und dem Festival de Musica Classica Port Seller Mallorca an der Seite von Solisten wie Nikolay Borchev (Wiener und Münchner Staatsoper), Roman Trekel (Staatsoper Berlin), Hulkar Sabirova (Deutsche Oper Berlin) und Adriane Queiroz (Staatsoper Berlin) auf.

Sie coacht zudem international gefragte Sänger wie John Tomlinson, Nadja Michael, George Gagnidze, Ante Jerkunica, Hanna Schwarz, Nikolay Borchev u.v.m.

Carolina Lippo © Peter M. Mayr

Carolina Lippo

Sopran

Carolina Lippo Sopran

Carolina Lippo © Peter M. Mayr

Carolina Lippo studierte u.a. in Bologna und sammelte dort auch erste  Bühnenerfahrungen. 2013 ermöglichte ihr ein Stipendium die Aufnahme an die Belcanto Akademie Rodolfo Celletti in Martina Franca. Nachdem sie bei verschiedenen Wettbewerben mehrere Preise gewonnen hatte – u.a. den internationalen Gesangswettbewerb Premio Vittoria Caffa Righetti –, folgten Auftritte u.a. beim Festival della Valle D’Itria, am Teatro della Fortuna in Fano (Zerlina in Mozarts Don Giovanni), beim Paisiello Festival und am Teatro Orfeo in Taranto (Menotti: The Telephone). Seit der Saison 2016/17 gehört sie dem Jungen Ensemble des Theater an der Wien an und war dort jüngst in Händels Saul und in Von Einems Der Besuch der alten Dame sowie in der Kammeroper in Händels Oreste, Salieris La scuola de’ gelosi, in Porporas Arianna in Nasso und als Norina in Donizettis Don Pasquale zu erleben.

Sumi Hwang | Anna Gillingham

Sopran

Sumi Hwang | Anna Gillingham Sopran

Sumi Hwang studierte in Seoul und München. Sie gewann u.a. den Grand Prix des Queen Elisabeth Competition in Brüssel sowie den ARD Wettbewerb, Grandi Voci und den Emmerich Smola Förderpreis. Im Februar eröffnete sie die Winter-Olympiade in Pyeong Chang. Am Theater Bonn sang sie u.a die großen Mozart-Partien Fiordiligi, Donna Anna, Susanna und Pamina, zudem in Bizets Les pêcheurs de perles, Händels Rinaldo und Giulio Cesare, in Puccinis La bohème und demnächst in Turandot. Gastspiele führten sie u.a. nach Genf, in den Oman und an die Korean National Opera sowie in die Wigmore Hall in London. Sie wirkte beim Weihnachtskonzert der Dresdner Staatskapelle mit, sang u.a. mit dem Seoul Philharmonic Orchestra und musizierte u.a. mit Myung Whu Chung, Sakari Oramo, Jean-Christophe Spinosi und mit dem Pianisten Helmut Deutsch, zukünftig ist ein Projekt mit Martin Haselböck geplant. An der Kammeroper ist sie erstmals zu erleben.

Die junge britische Sopranistin Anna Gillingham studierte am Queens College in Cambridge sowie an der Guildhall School of Music and Drama und ist Absolventin der Georg Solti Accademia di Bel Canto, wo sie auch ein Stipendium für die Internationale Meistersinger Akademie erhielt. Ihr internationales Bühnendebüt gab die Künstlerin 2015 als Governess in Brittens The Turn of the Screw beim Maggio Musicale Fiorentino und kehrte in den beiden darauffolgenden Jahren in Brittens Albert Herring bzw. als Pamina in Mozarts Die Zauberflöte dorthin zurück. Mit dieser Partie debütierte sie auch unter Christoph Altstaedt am Theater Basel. Liederabende gab Anna Gillingham bereits an mehreren renommierten Konzerthallen Londons wie der Wigmore Hall, der Barbican Concert Hall, dem Purcell Room, der Milton Court Concert Hall und der LSO St. Luke’s sowie in der Philharmonic Concert Hall in Warschau. Den Sopran-Part in Beethovens 9. Symphonie übernahm sie am Bukarester Athenäum, Frasquita in Bizets Carmen beim Singapore Symphony Orchestra. Seit dieser Spielzeit ist Anna Gillingham Teil des Jungen Ensemble des Theater an der Wien und war bereits in der Titelpartie von Porporas Arianna in Nasso und jüngst als Mélisande in Debussys Pelléas et Mélisande erfolgreich. Im Theater an der Wien stand sie zuletzt in Einems Der Besuch der alten Dame auf der Bühne.

Anna Marshania © Peter M. Mayr

Anna Marshania

Mezzosopran

Anna Marshania Mezzosopran

Anna Marshania © Peter M. Mayr

Die georgische Mezzosopranistin Anna Marshania wurde in Abchasien geboren und studierte in Moskau. Nach Abschluss des Studiums wurde sie Mitglied des Galina Vishnevskaya Opera Center, wo sie in Produktionen wie Tschaikowskis Eugen Onegin, Mussorgskis Boris Godunow und Bizets Carmen sowie in zahlreichen Konzerten mitwirkte. Sie konnte mehrere Wettbewerbe für sich entscheiden wie etwa den Opera Ducha Gór in Polen oder den Competition Hariclea Darclee in Rumänien. Sie studierte an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien und ist seit der Saison 2016/17 Mitglied des Jungen Ensembles des Theater an der Wien. Sie war bereits in Verdis La traviata, Ullmanns Der Kaiser von Atlantis, als Onaro in Porporas Arianna in Nasso und als Geneviève in Debussys Pélleas et Mélisande erfolgreich. Im Theater an der Wien war sie jüngst in Von Einems Der Besuch der alten Dame zu erleben.

Julian Henao Gonzalez © Peter M. Mayr

Julian Henao Gonzalez

Tenor

Julian Henao Gonzalez Tenor

Julian Henao Gonzalez © Peter M. Mayr

In Kolumbien geboren, erhielt Julian Henao Gonzalez seine Ausbildung u.a. an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Er ist Preisträger mehrerer Gesangswettbewerbe. Sein Repertoire umfasst u.a. Lurcanio in Händels Ariodante, Mengone in Haydns Lo speziale, Don Ottavio in Mozarts Don Giovanni, Remendado in Bizets Carmen, Nemorino in Donizettis L’elisir d’amore oder Almaviva in Rossinis Il barbiere di Siviglia, aber auch die Tenorpartien in Puccinis Messa di Gloria sowie in diversen Kantaten und Messen von J.S. Bach und Mozart. Seit der Saison 2016/17 gehört er zum Jungen Ensemble des Theater an der Wien und war u.a. bereits in Verdis La traviata, Händels Oreste, Salieris La scuola de’ gelosi und zuletzt als  Ernesto in Donizettis Don Pasquale sowie als Pélleas in Debussys Pélleas et Mélisande zu erleben.

Matteo Loi © Peter M. Mayr

Matteo Loi

Bariton

Matteo Loi Bariton

Matteo Loi © Peter M. Mayr

Der italienische Bariton Matteo Loi studierte in seiner Heimatstadt Cagliari, an der Fiesole Music School (OGI), am Konservatorium in Florenz und bei Alberto Zedda an der Accademia Rossiniana in Pesaro. Hier debütierte er auch im Rahmen des Rossini Opera Festivals in Il viaggio a Reims. 2014 wurde er Mitglied des  Opernstudios in Teneriffa. Er war Finalist beim Cesti-Gesangwettbewerb in Innsbruck und gehörte der Accademia des Maggio Musicale in Florenz an. Seit der Saison 2016/17 ist er Mitglied des Jungen Ensembles des Theater an der Wien und war bereits in Verdis La traviata, Ullmanns Der Kaiser von Atlantis, Händels Oreste, Salieris La scuola de’ gelosi, Porporas Arianna in Nasso und zuletzt als Malatesta in Donizettis Don Pasquale sowie Golaud in Debussys Pélleas et Mélisande zu hören. Am Theater an der Wien war er jüngst in Von Einems Der Besuch der alten Dame zu erleben.

Florian Köfler © Peter M. Mayr

Florian Köfler

Bass

Florian Köfler Bass

Florian Köfler © Peter M. Mayr

Der österreichische Bassist Florian Köfler studierte zunächst Tuba und war in mehreren Orchestern tätig. Im Rahmen seines Gesangsstudiums an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien war er u.a. als Figaro in Mozarts Le nozze di Figaro sowie als Masetto und Leporello in Don Giovanni zu hören. Er gastierte im November 2014 als Monterone in Verdis Rigoletto am Theater Regensburg, zu dessen Ensemble er ab 2015 gehörte. Dort war er u.a. in Puccinis Madama Butterfly, Händels Saul und Brittens The Little Sweep zu hören. Seit der Spielzeit 2016/17  gehört er dem Jungen Ensemble des Theater an der Wien an und sang bereits in Verdis La traviata, Händels Oreste, Salieris La scuola de’ gelosi und war zuletzt in der Titelpartie von Donizettis Don Pasquale sowie als Arkel in Debussys Pélleas et Mélisande erfolgreich. Am Theater an der Wien sang er jüngst in Von Einems Der Besuch der alten Dame.

Die Orchester

Bach Consort Wien ©Julia Wesely

Bach Consort Wien

Gegründet im Jahre 1999, entwickelte sich das Bach Consort Wien (BCW) unter der Leitung von Rubén Dubrovsky rasch zu einem der bedeutendsten Barockensembles Österreichs. Der kammermusikalische Geist seiner Mitglieder prägt maßgeblich auch die Sicht des Ensembles auf Orchesterwerke. So wurde wiederholt die Lebendigkeit und Dursichtigkeit des Klanges von der Fachpresse gelobt. Die rhythmische Qualität des Ensembles wird von der Forschungsarbeit Rubén Dubrovskys über die Beziehung zwischen traditioneller lateinamerikanischer Musik und europäischer Barockmusik entscheidend beeinflusst.
In den zahlreichen Konzerten des BCW im Wiener Musikverein waren bisher Solisten wie Emma Kirkby, Bernarda Fink, Verónica Cangemi, Franco Fagioli, Florian Boesch, Carlos Mena, Terry Wey, Deborah York, Antonio Giovannini, Kirsten Blaise, Yetzabel Arias, Yeree Suh, Gianluca Buratto, Daniel Johannsen, Christophe Coin und Erich Höbarth zu Gast. Das Ensemble konzertierte schon bei zahlreichen Festivals und in diversen Konzerthäusern wie bspw. dem Wiener Musikverein, Theater an der Wien, OsterKlang, der styriarte, im ORF Radiokulturhaus, Palais Esterházy Eisenstadt, Brucknerhaus Linz und Feldkirch (A), bei den Händelfestspielen Halle, dem Festival Rhein Vokal, in Schwetzingen (D), Winterthur (CH), Ancona (I), Zagreb, bei den Barockabenden Varaždin (HR), bei Via Stellae/Santiago de Compostela, im Palau de la Música Valencia, Palau de la Música Barcelona (E) und beim Estoril Festival (P).
In den letzten Jahren hat sich das BCW besonders als Opernorchester profiliert. Ein Meilenstein war die österreichische Erstaufführung von Porporas Polifemo (Theater an der Wien). Es folgten Produktionen an der Kammeroper von Händels Orlando, die erste moderne Aufführung von Vincis/Händels Semiramide (Ltg. Alan Curtis) sowie die erste Wiener Produktion auf Originalinstrumenten von Mozarts La clemenza di Tito.
In der Kammeroper war das Bach Consort Wien zuletzt mit Rinaldo  unter der Leitung von Rubén Dubrovsky und Antigone unter der Leitung von Attilio Cremonesi zu erleben.

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Wiener KammerOrchester ©privat

Das Wiener KammerOrchester

Das Wiener KammerOrchester wurde im Jahr 1946 gegründet. Der ehemalige Chefdirigent Carlo Zecchi und die Gastdirigenten Yehudi Menuhin und Sandor Vegh waren für das Orchester besondere Partner. Chefdirigenten der jüngeren Vergangenheit waren Philippe Entremont, Ernst Kovacic, Christoph Eberle und Heinrich Schiff. Seit 2004 arbeitet das Wiener KammerOrchester mit dem Associate Guest Conductor Joji Hattori zusammen.

Im Mai 2008 wurde Stefan Vladar zum neuen Chefdirigenten des Wiener KammerOrchesters ernannt. Gemeinsam mit ihm konnte das Orchester seinen nationalen und internationalen Rang weiter festigen. Zahlreiche prominente Dirigenten, Solisten, Sängerinnen und Sänger haben mit dem Wiener KammerOrchester zusammengearbeitet und beweisen die internationale Bedeutung dieses Klangkörpers.

Das Wiener KammerOrchester gibt eine Vielzahl von Konzerten im Wiener Konzerthaus, so ist es neben den Zyklen Matineen und Internationale Preisträger Gast in der Reihe Symphonie Classique und Stimmen im Großen Saal des Wiener Konzerthauses. Das internationale Ansehen des Wiener KammerOrchesters dokumentiert sich weltweit durch zahlreiche Tourneen sowie sein regelmäßiges Auftreten in praktisch allen europäischen Metropolen. Darüber hinaus ist es bei den wichtigen Veranstaltern und Konzerthäusern weltweit zu Gast. Seit der Spielzeit 2012/13 fungiert das Wiener KammerOrchester als eines der Opernorchester der Wiener Kammeroper. Zuletzt war es in Tschaikowskis Eugen Onegin unter der Leitung von Peter Valentovic zu Gast.

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Fotos

Kammeroper

Spielplan

Saison Sujet 18/19 1280x680 ©.

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