Kammeroper 003 © Peter M. Mayr

Kammeroper

Theater an der Wien in der Kammeroper

Lage & Anfahrt

Kammeroper

Fleischmarkt 24
1010 Wien
48.210216.3782

Kammeroper, Fleischmarkt 24 , 1010 Wien

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Wiener Linien
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Nutzen Sie die günstige Parkmöglichkeit in der BOE-Garage, Morzinplatz 1 (Franz-Josefs-Kai), 1010 Wien für einen entspannten Theaterbesuch.
Sie können dort – nur 5 Gehminuten von der Wiener Kammeroper am Fleischmarkt entfernt – zum ermäßigten Kulturtarif von € 5,50 am Tag der Vorstellung von 18:00 bis 7:00 Uhr am nächsten Tag parken.

Sie erhalten die VERGÜTUNGSKARTE KAMMEROPER an der Abendkasse (ab 1 Stunde vor Vorstellung) in der Wiener Kammeroper.

WICHTIG: Beim Einfahren in die Garage ein Parkticket ziehen. Wenn Sie nach dem Theaterbesuch zur Parkgarage zurückkehren, stecken Sie zunächst ihr Parkticket in den Kassenautomaten > anschließend die VGK Kammeroper. Sie erhalten dann den Kulturtarif von € 5,50 den Sie dann direkt vor Ort am Automaten bezahlen.

Organisation

Prof. DI Roland Geyer, Präsident

Dr. Walter Reicher, Geschäftsführer

Saalplan

Junges Ensemble 2020/21

Elizabete Šīrante © Peter M. Mayr

Elizabete Šīrante

Studienleiterin

Elizabete Šīrante Studienleiterin

Elizabete Šīrante © Peter M. Mayr

Elizabete is a native from Riga, Latvia, and studied piano, conducting and Lied accompaniment in her hometown. In 2006, she joined the staff of the Latvian National Opera in Riga as a répétiteur. In 2010, she moved to Valencia, Spain, where she worked as a coach at the opera company, the Palau de Les Artes Reina Sofia, and subsequently became a much in demand accompanist for recitals. In 2011 she additionally started working with young singers at the Music Academy of Valencia. Elizabete has attended master classes with distinguished artists such as Julius Drake, Helmut Deutsch, and Elly Ameling. She worked with conductors like Andris Nelsons, Zubin Mehta, Cornelius Meister, Omer Meir Welber and Alberto Zedda and coached internationally acclaimed singers such as Elīna Garanča, Asmik Grigorian, Ekaterina Gubanova, Bryn Terfel, and Dmitry Korchak.

At Theater an der Wien Elizabete will be in charge of coaching the members of the Young Ensemble and the guest singers at Kammeroper, prepares their roles with them, accompany them during the rehearsals and work with them intensely on their artistic development.

PETRAEVA_Valentina_20/21 © Moritz Schell

Valentina Petraeva

Sopran

Valentina Petraeva Sopran

PETRAEVA_Valentina_20/21 © Moritz Schell

Geboren in Krasnoholmskiy, Russland. Studium an der Russischen Theater-Akademie in Moskau. Bisher u.a. Dido in Dido and Aeneas, Mimi in La bohème, Marfa in Die Zarenbraut, Titelpartie in Iolanta; in der Kammeroper Irene in Bajazet und JET-Special Lieder und Tänze des Todes. Diese Saison: Titelrolle in Thérèse Raquin, Annemarie in Enoch Arden, Nichte in Peter Grimes, Karolka in Jenůfa. JET-Specials: Der Fall Straus & Don Giovann.

KUTROWATZ_Miriam 20/21 © Moritz Schell

Miriam Kutrowatz

Sopran

Miriam Kutrowatz Sopran

KUTROWATZ_Miriam 20/21 © Moritz Schell

Die Sopranistin studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei KS Edith Lienbacher und setzt nun ihr Masterstudium bei Florian Boesch fort. Sie ist mehrfache Preisträgerin beim Internationalen Cesti-Gesangswettbewerb für Barockoper 2019 der Innsbrucker Festwochen und Semifinalistin von The Glyndebourne Opera Cup 2020.

Bei den heurigen Salzburger Festspielen gab Miriam Kutrowatz ihr Debüt in Elisabeth Naskes Kinderoper Vom Stern, der nicht leuchten konnte (Auftragswerk der Salzburger Festspiele), wo sie die Titelpartie des Sterns verkörperte. Bei der styriarte 2020 wirkte sie unter Michael Hoffstetter als Zerlina in Mozarts Don Giovanni mit, bei der diesjährigen Ausgabe des steirischen Festivals sang sie unter Jordi Savall in Händels Dixit Dominus und Vivaldis Magnificat. Im Wiener Konzerthaus wirkte sie an der Seite von Piotr Beczała beim Benefizkonzert 2020 mit sowie in verschiedenen Programmen unter Phillipe Jordan, Andrés Orozco-Estrada, Erwin Ortner und Heinz Ferlesch. In der kommenden Saison wird sie dort in Haydns Schöpfung zu hören sein. Als weiteres Highlight in nächster Zukunft gilt ihr Debüt im Goldenen Saal des Musikvereins Wien, wo sie unter Martin Haselböck mit Mozarts Requiem in d-moll auftreten wird.

Die Wienerin ist Mitglied des Jungen Ensembles des Theater an der Wien (JET), in dessen Rahmen sie als Idaspe in Vivaldis Il Bajazet in der Wiener Kammeroper debütierte, wo sie sich des weiteren auch als L’Amour in Glucks Orphée et Eurydice, Suzanne in Pickers Thérèse Raquin und Berta in Rossinis Il barbiere di Siviglia ihrem Publikum präsentiert, so wie auch bei den JET Specials Der Fall Straus und als Zerlina in Don Giovanni Last Minute. Derzeit ist sie ach auf der Bühne des Theater an der Wien in Brittens Peter Grimes als Niece 1 zu sehen.

VINNIK_Sofia_20/21 © Moritz Schell

Sofia Vinnik

Mezzosopran

Sofia Vinnik Mezzosopran

VINNIK_Sofia_20/21 © Moritz Schell

Die deutsch-russische Mezzosopranistin Sofia Vinnik studierte am Salzburger Mozarteum bei Christoph Strehl und an der Universität für Musik und darstellenden Kunst bei Edith Lienbacher und Florian Boesch. Sie war Finalistin beim Cesti-Wettbewerb für Barockoper 2018 und gewann im gleichen Jahr den Sonderpreis beim Bundeswettbewerb Gesang. Seit 2016 wird sie durch Cecilia Bartoli bei den Salzburger Pfingstfestspielen gefördert und ist u.a. im Pierre-Boulez-Saal in Berlin aufgetreten. Sie gehört seit 2020/21 dem Jungen Ensemble des Theater an der Wien an und war dort bereits in Massenets Thaïs, in der Kammeroper als Asteria in Vivaldis Bajazet und in den Liedern und Tänzen des Todes zu hören. In dieser Spielzeit wird sie Rosina in Rossinis Il barbiere di Siviglia und Afra in Catalanis La Wally übernehmen, aber auch bei den JET Specials Der Fall Straus und Don Giovanni last minute mitwirken.

Andrew Morstein © Moritz Schell

Andrew Morstein

Tenor

Andrew Morstein Tenor

Andrew Morstein © Moritz Schell

Geboren in Silver Spring in den USA, studierte Andrew Morstein an der Northwestern University in Evanston in Illinois. Er gewann einen Metropolitan Opera National Council Encouragement, erreichte zweimal das Semifinale der Orpheus International Vocal Competition und war im Finale der Northwestern University Concerto Competition.

2018 schloss er sein Gesangsstudium ab und erarbeitete sich als Mitglied des Northwestern University Opera Studios Rollen wie Peter Quint in Brittens The Turn of the Screw, Tom Rakewell in Stravinskys The Rake’s Progress, Bénédict in Berlioz’ Béatrice et Bénédict sowie Alfred in J. Strauss’ Die Fledermaus. Im gleichen Jahr gab er an der Nashville Opera sein Bühnendebüt in Morganellis Hercules vs. Vampires. Es folgten Ramiro in Rossinis La Cenerentola, Beethovens 9. Symphonie und Janačeks Liederzyklus Tagebuch eines Verschollenen. In der Saison 2020/21 wurde er Mitglied des Jungen Ensembles des Theater an der Wien (JET); er war in der Kammeroper im JET-Special Lieder und Tänze des Todes und als Andronico in Vivaldis Bajazet zu erleben und wirkte im Theater an der Wien als Amalekite in Händels Saul in der Inszenierung von Claus Guth mit, die vom ORF aufgezeichnet wurde. Zu seinen zukünftigen Aufgaben zählen in der Kammeroper Davies’ The Lighthouse, Pickers Thérèse Raquin, Rossinis Il barbiere di Siviglia, das JET-Special Don Giovanni Last Minute sowie Gersters Enoch Arden und im Theater an der Wien Puccinis Tosca (Spoletta).

Der vielseitige Künstler ist auch auf amerikanischen und internationalen Jazz- und Popbühnen zu Hause. Zu seinen Fernsehauftritten zählen das PBS concert special mit der Vokalgruppe Gentleman's Rule, für die er als Dirigent, Arrangeur, Producer und Solist tätig war. Er trat u.a. mit EmmyLou Harris, Rodney Crowell, the Oak Ridge Boys und Jay Leno auf und produzierte zwei Studio-Alben, „The Honeybee EP“ (2016) und „The Runaway“ (2013).

Timothy Connor © Herwig Prammer

Timothy Connor

Bariton

Timothy Connor Bariton

Timothy Connor © Herwig Prammer

Der Bariton aus Nordirland studierte an der Guildhall School und am Royal College of Music in London. Er war Teilnehmer des Britten Pears Young Artist–Programms und gewann den Kerry-Keane Award. Im Opernstudio am Landestheater Linz erweiterte er sein Repertoire mit Werken wie Brittens Rape of Lucretia, Diendorfers Die Wand, Glanville-Hicks’ The Transposed Heads, R. Strauss’ Elektra, Purcells Dioclesian, Beers Polnische Hochzeit und Cimarosas Il matrimonio segreto.

2017 gestaltete Timothy Connor die für ihn geschriebene Rolle des Pulchino in Patersons BambinO (Koproduktion Manchester International Festival/Scottish Opera), anschließend am Théâtre du Châtelet in Paris und an der Metropolitan Opera New York aufgeführt. Sein Debüt am Barbican Center London erfolgte in Burnsides A Soldier and a Maker. Er sang den Frank in John Copleys Inszenierung von J. Strauss’ Die Fledermaus mit Kiri Te Kanawa und Thomas Allen, Dancairo in Bizets Carmen und Angelotti in Puccinis Tosca. Am Royal College of Music in London trat er als Sid in Brittens Albert Herring, Papageno in Mozarts Die Zauberflöte, Licaone in Händels Giove in Argo, Hel Helson in Brittens Paul Bunyan und als Vater in Humperdincks Hänsel und Gretel auf. Zu seinen jüngsten Opernhighlights zählt die Partie des Kris Kelvin in der österreichischen Erstaufführung von Dai Fujikuras Solaris an der Neuen Oper Wien. Als Liedsänger war er mit Schuberts Winterreise mit Roger Vignoles zu hören, er trat beim London Song Festival auf sowie bei der Schubert Society of Great Britain mit Simon Lepper. 

Er gehört dem Jungen Ensemble des Theater an der Wien (JET) an und wird in der Kammeroper in Davies' The Lighthouse, als Laurent in Pickers Thérèse Raquin und als Figaro in Rossinis Il barbiere di Siviglia sowie in den beiden JET Specials Der Fall Straus und Don Giovanni Last Minute mitwirken. 

ZINOVIEV_Ivan_20/21 © Moritz Schell

Ivan Zinoviev

Bass

Ivan Zinoviev Bass

ZINOVIEV_Ivan_20/21 © Moritz Schell

Ivan Zinoviev wurde in Krasnojarsk, in Sibirien geboren. Bereits als Kind trat er im Opernhaus seiner Heimatstadt auf. Nach seinem Abschluss an der Gnessin-Musikakademie in Moskau setzte er sein Studium an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien fort und nahm an verschiedenen Workshops am Moskauer Bolschoi Theater teil. Zu seinen Lehrern zählt der Bassist Jewgenij Nesterenko. Er ist bei mehreren Festivals in den österreichischen Bundesländern aufgetreten und wurde für verschiedene Opernproduktionen u.a. in Peking, Kapstadt und Tel-Aviv engagiert. Zu seinen Partien zählen u.a. Osmin (Mozart: Die Entführung aus dem Serail), Sarastro (Die Zauberflöte), Leporello (Don Giovanni), Figaro (Le nozze di Figaro) sowie Ferrando in Verdis Il trovatore.

Der Bassist ist Mitglied des Jungen Ensembles des Theater an der Wien (JET), wo er bereits in mehreren Produktionen zu erleben war wie beispielsweise in R. Strauss’ Salome in den Rollen als Zweiter Soldat und Nazarener, in Leoncavallos Zazà oder in Verdis Don Carlo mit der Partie des Grand Inquisiteur. In der Kammeroper war er weiters im JET-Special Lieder und Tänze des Todes zu hören. In dieser Saison wird Ivan Zinoviev dort als Olivier in Pickers Thérèse Raquin, als Don Basilio in Rossinis Il barbiere di Siviglia und in dem JET Special Don Giovanni Last Minute zu erleben sein. Im Jänner 2022 wird er erneut auf der Bühne des Theater an der Wien in Puccinis Tosca auftreten.

Die Orchester

Bach Consort Wien ©Julia Wesely

Bach Consort Wien

Gegründet im Jahre 1999, entwickelte sich das Bach Consort Wien (BCW) unter der Leitung von Rubén Dubrovsky rasch zu einem der bedeutendsten Barockensembles Österreichs. Der kammermusikalische Geist seiner Mitglieder prägt maßgeblich auch die Sicht des Ensembles auf Orchesterwerke. So wurde wiederholt die Lebendigkeit und Dursichtigkeit des Klanges von der Fachpresse gelobt. Die rhythmische Qualität des Ensembles wird von der Forschungsarbeit Rubén Dubrovskys über die Beziehung zwischen traditioneller lateinamerikanischer Musik und europäischer Barockmusik entscheidend beeinflusst.
In den zahlreichen Konzerten des BCW im Wiener Musikverein waren bisher Solisten wie Emma Kirkby, Bernarda Fink, Verónica Cangemi, Franco Fagioli, Florian Boesch, Carlos Mena, Terry Wey, Deborah York, Antonio Giovannini, Kirsten Blaise, Yetzabel Arias, Yeree Suh, Gianluca Buratto, Daniel Johannsen, Christophe Coin und Erich Höbarth zu Gast. Das Ensemble konzertierte schon bei zahlreichen Festivals und in diversen Konzerthäusern wie bspw. dem Wiener Musikverein, Theater an der Wien, OsterKlang, der styriarte, im ORF Radiokulturhaus, Palais Esterházy Eisenstadt, Brucknerhaus Linz und Feldkirch (A), bei den Händelfestspielen Halle, dem Festival Rhein Vokal, in Schwetzingen (D), Winterthur (CH), Ancona (I), Zagreb, bei den Barockabenden Varaždin (HR), bei Via Stellae/Santiago de Compostela, im Palau de la Música Valencia, Palau de la Música Barcelona (E) und beim Estoril Festival (P).
In den letzten Jahren hat sich das BCW besonders als Opernorchester profiliert. Ein Meilenstein war die österreichische Erstaufführung von Porporas Polifemo (Theater an der Wien). Es folgten Produktionen an der Kammeroper von Händels Orlando, die erste moderne Aufführung von Vincis/Händels Semiramide (Ltg. Alan Curtis) sowie die erste Wiener Produktion auf Originalinstrumenten von Mozarts La clemenza di Tito.
In der Kammeroper war das Bach Consort Wien zuletzt mit Rinaldo  unter der Leitung von Rubén Dubrovsky und Antigone unter der Leitung von Attilio Cremonesi zu erleben.

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Wiener KammerOrchester ©privat

Das Wiener KammerOrchester

Das Wiener KammerOrchester wurde im Jahr 1946 gegründet. Der ehemalige Chefdirigent Carlo Zecchi und die Gastdirigenten Yehudi Menuhin und Sandor Vegh waren für das Orchester besondere Partner. Chefdirigenten der jüngeren Vergangenheit waren Philippe Entremont, Ernst Kovacic, Christoph Eberle und Heinrich Schiff. Seit 2004 arbeitet das Wiener KammerOrchester mit dem Associate Guest Conductor Joji Hattori zusammen.

Im Mai 2008 wurde Stefan Vladar zum neuen Chefdirigenten des Wiener KammerOrchesters ernannt. Gemeinsam mit ihm konnte das Orchester seinen nationalen und internationalen Rang weiter festigen. Zahlreiche prominente Dirigenten, Solisten, Sängerinnen und Sänger haben mit dem Wiener KammerOrchester zusammengearbeitet und beweisen die internationale Bedeutung dieses Klangkörpers.

Das Wiener KammerOrchester gibt eine Vielzahl von Konzerten im Wiener Konzerthaus, so ist es neben den Zyklen Matineen und Internationale Preisträger Gast in der Reihe Symphonie Classique und Stimmen im Großen Saal des Wiener Konzerthauses. Das internationale Ansehen des Wiener KammerOrchesters dokumentiert sich weltweit durch zahlreiche Tourneen sowie sein regelmäßiges Auftreten in praktisch allen europäischen Metropolen. Darüber hinaus ist es bei den wichtigen Veranstaltern und Konzerthäusern weltweit zu Gast. Seit der Spielzeit 2012/13 fungiert das Wiener KammerOrchester als eines der Opernorchester der Wiener Kammeroper. Zuletzt war es in Tschaikowskis Eugen Onegin unter der Leitung von Peter Valentovic zu Gast.

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Fotos

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Saison 2021/22 1280x680 ©.

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