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Lotte de Beer Inszeneirung

Lotte de Beer © Cornelie Tollens

Die niederländische Regisseurin ist designierte Direktorin der Volksoper ab der Saison 2022/23 für vorerst 5 Jahre. Als Musikdirektor setzte sie Omer Meir Wellber ein. In ihrer Direktionszeit wird Lotte de Beer aber weiterhin als freischaffende Regisseurin auf den internationalen Opernbühnen vertreten sein.

In ihrer Studienzeit gewann sie den „Ton Lutz Award” für außergewöhnlich begabte Studenten, 2015 erhielt sie den International Opera Awards in der Kategorie Newcomer. Auch in diesem Jahr ist sie auf der Liste „Beste RegisseurInnen” bei den International Opera Awards vertreten.

Zu zukünftigen Highlights zählen Aida an der Opéra National de Paris Le Nozze di Figaro in Aix-en-Provence, Nabucco an der Tel Aviv Opera, die Wiederaufnahme von Il Trittico am Gran Teatre del Liceu und an der Bayrischen Staatsoper, Ernani bei den Bregenzer Festspielen (2023). 2024 debütiert sie an der Wiener Staatsoper und am Teatro Real. Ihre erste Arbeit in Asien ist für 2023 mit Don Carlos an der Nikikai Opera in Tokyo geplant

Die Künstlerin begann ihre Laufbahn in Maastricht, wo sie am Konservatorium Klavier- und Gesangsunterricht erhielt Sie wechselte zu der Acting School Maastricht und setzte ihre Ausbildung in Amsterdam fort, wo sie ihr Regiestudium 2009 abschloss.

Ihre Karriere begann mit Hänsel & Gretel und The New Prince an der Dutch National Opera, sowie mit La Bohème, Die Perlenfischer und La Traviata am Theater an der Wien. Zu jüngsten Arbeiten zählen Mose in Egitto in Bregenz und Köln, Il Trittico an der Bayerischen Staatsoper, Lulu in Leipzig, Carmen am Aalto Theater Essen, Il barbiere di Siviglia an der Dutch National Opera, Der fliegende Holländer an der Malmö Opera, Abbandonata in Basel, Don Carlos an der Oper Stuttgart, Falstaff an der Malmö Opera und Alcina an der Deutschen Oper am Rhein. Lotte de Beer inszenierte am Theater an der Wien zuletzt 2019 Tschaikowskis Die Jungfrau von Orleans.