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Pascal Bertin Elviro

Pascal Bertin begann seine Sängerlaufbahn im Choeur d'enfants de Paris, mit dem er weltweit gastierte. Danach wechselte er an das Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris, wo den ersten Preis für die Interpretation von Barockmusik erhielt. In der Folge ist er mit führenden Ensembles der Alten Musik aufgetreten unter Dirigenten wie Jordi Savall, Christophe Rousset, Philippe Herreweghe, Marc Minkowski, John Eliot Gardiner, Sigiswald Kuijken, Konrad Junghänel, Emmanuelle Haïm oder Thomas Hengelbrock.
Sein Opernrepertoire beinhaltet Caldaras La Conversion de Clovis, de Beaujoyeulx’ Le Ballet Comique de la Reine, Monteverdis Il ballo delle ingrate, Giacobbis L’aurora ingannata sowie zahllose Opern von Händel wie Riccardo Primo, Rinaldo, Admeto oder Giulio Cesare. Höhepunkte der letzten Jahre waren u.a. Händels Agrippina Dijon und Lille, Bachs Matthäus-Passion mit der Nederlandse Bachvereniging, Agostino Steffanis Niobe, Regina di Tebe in Lissabon, die Titelpartie in Orfeo ed Euridice von Joseph Fux mit Jordi Savall bei der Styriarte in Graz, Händels Teseo in Nizza, sowie Konzerte mit Landis Il Santo Alessio unter William Christie in Caen, Paris, Genua und New York, Auftritte an der De Nederlandse Opera in Amsterdam und nicht zuletzt Gastspiele bei den Salzburger Festspielen (Mozart: Mitridate), am Théâtre du Châtelet in Paris und an der Opéra national du Rhin in Strassbourg. Pascal Bertin ist aber auch am Chicago Opera Theater (Agrippina) und in Tokyo (Messiah) zu hören gewesen.
Pascal Bertin hat zahlreiche CDs aufgenommen, wobei das Projekt Les trois contre-ténors gemeinsam mit Andreas Scholl und Dominique Visse besonders hervorzuheben wäre. Debüt am Theater an der Wien.