Das Theater an der Wien bezaubert seit über zwei Jahrhunderten durch seine hervorragende Akustik und das authentische, intime Ambiente und zählt zu den schönsten und traditionsreichsten Bühnen in Wien. 

Emanuel Schikaneder, vielseitiges Genie, Schauspieler, Organisationstalent, Theaterimpresario und vor allem Librettist der Zauberflöte, ließ sein Theater 1801 im Geiste Mozarts am Wienfluss erbauen. Schon immer offen für das Neue, erlebte dieses außergewöhnliche Theaterhaus eine Reihe von geschichtsträchtigen Uraufführungen, darunter Beethovens einzige Oper „Fidelio“.

Theater an der Wien

Das neue Opernhaus

Theater an der Wien Ansichten 032 ©Peter M. Mayr

Wiens jüngstes und zugleich ältestes Opernhaus.

Anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten zu Mozarts 250. Geburtstag wurde das Theater an der Wien im Jänner 2006 als neues Opernhaus der Stadt Wien neu eröffnet und präsentiert sich seitdem als innovatives Stagione-Opernhaus. Die zeitgemäße Ästhetik und hohe musikalische Qualität der Opernproduktionen machen das Theater an der Wien zum Zentrum für Barockoper und modernes Musiktheater in Wien. Mit monatlich einer Premiere wird Oper im Stagione-System gespielt: das bedeutet gleich bleibende Besetzung auf der Bühne und im Orchestergraben von der ersten bis zur letzten Vorstellung und damit kontinuierliche Qualität auf höchstem internationalen Niveau.

Mit der Spielzeit 2015/16 startete das Theater an der Wien in seine zehnte Saison. Intendant Roland Geyer über die erfolgreiche Positionierung: "Seit dem Jahr 2006 hat das Theater an der Wien hundert neue Opernproduktionen gezeigt und genießt als Produzent von hochwertigen Musiktheaterprojekten auch international als eines der wichtigsten Stagione-Opernhäuser Europas einen exzellenten Ruf."

Der moderne, offene Zugang zum Musiktheater wird durch den Spielplan und die internationalen Künstlerinnen und Künstler sowie über das Haus selbst, seine Architektur und lebendige Lage betont. Das Ambiente, die intime Atmosphäre und ideale Akustik im historischen Theater animieren zum Öffnen der Sinne für das Schöne. Das Theater an der Wien stellt bewusst einen wechselseitigen Bezug zu seiner lebendigen Umgebung am Naschmarkt und zur Kulturszene rund um das Schleifmühlviertel her.

 

 

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Kammeroper

Theater an der Wien in der Kammeroper

Kammeroper 001 ©Peter M. Mayr

 

Die Wiener Kammeroper am Fleischmarkt wurde 1953 von Hans Gabor (1924–1994) gegründet und ist fester Bestandteil des Wiener Kulturlebens. Eine über 60 Jahre alte Kulturinstitution, die seit der Spielzeit 2012/13 vom Theater an der Wien bespielt wird. Nachdem sich 2011 der Bund als Subventionsgeber zurückgezogen hatte, wurde gemeinsam mit dem Trägerverein der Wiener Kammeroper in Abstimmung mit der Stadt Wien, ein neues Konzept für die Bespielung ab September 2012 erarbeitet.

Das vielfältige Spektrum des intimen Kammeropern-Repertoire ergänzt den Spielplan des Theater an der Wien und greift zusätzlich dramaturgische Schwerpunkte aus dem Opernspielplan auf. Mit der Gründung des Jungen Ensembles des Theater an der Wien (JET), das aus sieben hochbegabten jungen SängerInnen besteht, wird der traditionsreiche Spielort am Fleischmarkt neu belebt. Im zweijährigen Rhythmus werden aus ca. 300 internationalen BewerberInnen aufstrebende SängerInnen ausgewählt, die auch regelmäßig in Nebenrollen in Neuproduktionen des Theater an der Wien zu erleben sind.

 

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Intendanz

Prof. DI Roland Geyer

Roland Geyer ©Lukas Beck

Intendant Roland Geyer

In Wien geboren studierte Roland Geyer Wirtschaftsmathematik (Diplomingenieur), Sportwissenschaften und Sportmanagement und absolvierte den Lehrgang für Kulturelles Management an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Von 1987 bis 1996 war Roland Geyer Generalsekretär der Jeunesse Musicale Österreich. 1996 wurde er zum Musikintendant der Stadt Wien berufen und leitete das Festivalmanagement der Stadt Wien. Er war in dieser Funktion Intendant der Wiener Osterfestspiele „OsterKlang Wien“ und des Sommerfestivals „KlangBogen“ mit Schwerpunkt „Oper im Theater an der Wien“.

Roland Geyer wurde am 1.1.2004 zum Intendanten des neuen Opernhauses der Stadt Wien bestellt und führte das Theater an der Wien im Mozartjahr 2006 seiner ursprünglichen Bestimmung zu. Als ganzjährig bespieltes, innovatives Stagione-Opernhaus eröffnet das Theater an der Wien eine neue, eigenständige Kategorie im anspruchsvollen Wiener Kulturbetrieb ist damit das Zentrum für Barockoper und modernes, zeitgemäßes Musiktheater in Wien. Seit 2010 wurde Roland Geyers Intendanzvertrag am Theater an der Wien inzwischen drei Mal bis 31. August 2018 verlängert. Seit September 2012 steht auch die Kammeroper am Fleischmarkt unter Roland Geyers Gesamtleitung.

Roland Geyer ist Träger des „l’Ordre des L’Arts et des Lettres“ des französischen Kulturministeriums, des „Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst“ und des „Silbernen Ehrenzeichens der Stadt Wien“. 2013 wurde er als Mitglied in den fünfköpfigen Universitätsrat der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien gewählt. Anfang April 2014 wurde Roland Geyer von Kulturminister Dr. Josef Ostermayer der Berufstitel „Professor“ verliehen.

 

 

Die neuen Abos sind da!

 

abo17118ol ©Beyond / Emmanuel Polanco